DAS RÜCKWÄRTSLIED
Roman
von Drita
Kommentare zu diesem Text
Deinen Worten, liebe Drita, (in beiden Briefen, denn ich habe beide soeben aufmerksam gelesen) ist eine unglaublich-empathische, fast schmerzhafte Kraft immanent und gleichzeitig liegt darin auch eine tröstliche Wärme.
In diesen in Briefform geschriebenen "Rückwärtsliedern" verbindest du die Schicksale dieser Frauen mit eigenen, individuellen schicksalhaften Erfahrungen. Das ist Einfühlsamkeit pur in meinen Augen und ein (mich sehr) berührendes Zeugnis weiblicher Solidarität - zudem über (Landes-)Grenzen hinweg.
Unter die Haut geht (mir) bspw. diese Passage:
Ein 'Gesamtwerk' (aus Briefen), in dem du Würde, Mut, menschliches Verständnis füreinander transportierst und vor allem, dass das Schreiben selbst ein Akt des Überlebens sein kann, weil Schweigen schwerer wiegt als Erinnerung. Die Verbindung zu Andreína und Lucía schafft einen Raum, in dem Schmerz eine Stimme bekommt, ohne die Frauen zu bloßen Opfern zu machen.
Nachdenkliche Grüße - Vaga
In diesen in Briefform geschriebenen "Rückwärtsliedern" verbindest du die Schicksale dieser Frauen mit eigenen, individuellen schicksalhaften Erfahrungen. Das ist Einfühlsamkeit pur in meinen Augen und ein (mich sehr) berührendes Zeugnis weiblicher Solidarität - zudem über (Landes-)Grenzen hinweg.
Unter die Haut geht (mir) bspw. diese Passage:
Ich werde dir mein Schweigen bringen.
Denn nur das Schweigen einer Frau, die die Hölle gekannt hat, vermag das Schweigen einer anderen Frau zu verstehen.
Denn nur das Schweigen einer Frau, die die Hölle gekannt hat, vermag das Schweigen einer anderen Frau zu verstehen.
Ein 'Gesamtwerk' (aus Briefen), in dem du Würde, Mut, menschliches Verständnis füreinander transportierst und vor allem, dass das Schreiben selbst ein Akt des Überlebens sein kann, weil Schweigen schwerer wiegt als Erinnerung. Die Verbindung zu Andreína und Lucía schafft einen Raum, in dem Schmerz eine Stimme bekommt, ohne die Frauen zu bloßen Opfern zu machen.
Nachdenkliche Grüße - Vaga