Als die Sommerhitze flirrte, träumte ich,
wie ich als Kind mit den Augen
einen Sonnenstrahl einfangen konnte
und ihn mit in die Räume nahm,
in denen ich nicht allein war,
mich aber manchmal so fühlte.
Nach einer fieberhaften Krankheit
heilten mich allein Mutters leise Worte
und die klare Päckchensuppe,
die sie mir behutsam
mit einem kleinen Löffel zu essen gab,
um meinen Genesungshunger zu stillen.
Und da waren noch die roten
Lutschpastillen, die ich langsam
im Munde zergehen ließ,
weil sie mit ihrer Süße
die Bitternis vertrieben,
die mir zuweilen nicht aus dem Kopf ging.
Froh war ich, wenn Mutter
das eine Lied nicht sang,
das mich immer so traurig machte.
Noch heute kommt es mir manchmal
in den Sinn. Dann höre ich es länger
als mir lieb ist, so wie jetzt
in diesem Augenblick, während ich
meine leisen Worte aufschreibe.