Fuge Fügung Verfügbarkeit

Gedanke zum Thema Ausbrechen

von  LotharAtzert

Wo es Gefügtes gibt, gibt’s auch die Fuge als Formen zu einer Gestalt zusammenfügend. Ein Gefüge kann sein ein Tümpel im Wald. Es fügen sich die Frösche ins für sie Bestimmte und finden ihren Lebensgrund in Millionen von Insekten, was Arten von Vögel anzieht, Fledermäuse finden das ihre unter den  Gestalten. Das bleibt unter Raubvögel und Fuchs nicht verborgen. Doch all das und noch viel mehr braucht ein Gefüge, um im Ganzen gesund zu wachsen. Es kommt eins zum anderen, wo man es läßt.

Wo man es nicht läßt und Vorstellungswillkür eingreift, stirbt bald das Gefüge, wird wieder, Fug für Fug, Unfug, bis Gras auch darüber wächst.



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Kommentare zu diesem Text


 Aber (20.07.26, 17:20)
Der Homo Sapiens stört den Kreislauf, Lothar.

 DanceWith1Life meinte dazu am 20.07.26 um 22:12:
Das waren die Holo Graphiens, lieber Aron, und selbst die, stören nur ihre eigenen Chancen.
 Anderson

 LotharAtzert antwortete darauf am 21.07.26 um 09:13:
"Der" Homo Sapiens als Homo Novus, also als intellektueller Verdränger verdrängt seinen Ursprung und bereitet damit den Untergang Aller vor.
Es ist der Instinkt, der alles dorthin bringt, wo die Einzelnen das finden, was sie zu einem lebenswerten Leben bringen. Und es ist der Intellekt, der durch den Eigendünkel dort schon alles verunmöglicht hat, durch Ressourcenverbrauch ua. Statt das zu erkennen und zu klären, werden wissenschaftliche Krücken entwickelt, - zB. Chatrooms und Singlebörsen - alles grober Unfug.

Anderson höre ich später.

Danke Euch Beiden - Philosophen machen ja einen Bogen um meine Werke, so daß ich - durch ausbleibende Fragen - nie dazu komme, einmal den ganzen Daseinskreislauf darzustellen.

 EkkehartMittelberg schrieb daraufhin am 21.07.26 um 10:56:
Lothar, ich würde mich freuen, den ganzen Daseinskreislauf von dir erklärt zu bekommen.

 LotharAtzert äußerte darauf am 21.07.26 um 12:52:
Tja Ekki, wenn das so einfach wäre. Dazu halte ich die Grundkenntnisse der Astrologie nach der Münchner Rhythmenlehre für unumgänglich. Über die schrieb ich in der Vergangenheit einiges, aber nie gabs ein Signal des Verstehens.
Beispiel: was oben steht, ist von der Natur des Jupiters. Seine Energie gibt, daß sich alles perfekt fügt. Er kann das aber nur nach der Anweisung des Saturn machen, denn dieser ist der Bestimmer des Unbestimmten und bestimmt: "Lieber Jupiter, anbei der Bauplan für den Mensch XY, füge doch bitte alle Teile so, daß sie für die Schicksalserfüllung passen." - und dann geschieht es so und als nächstes kommt der Pluto und sagt "Tut mir leid, da fehlt dieses und jenes, das gebe ich so nicht frei, das Nashorn bekommt kein Horn mehr, weil es laut Datenbank den freilaufenden Nashörnern abgenommen wurde, um sie vor Wilderern zu schützen und jetzt gibt es keines mehr." - also ob ihm das leid tut, weiß ich nicht, aber so greift eins ins andere.

Vielen Dank und ich bleib dran
LG 
Lothar

 LotharAtzert ergänzte dazu am 21.07.26 um 14:20:
Gerade Laurie Anderson gehört, sogar bis zum Schluß.
Ob das Musik ist, weiß ich nicht, aber es ist als Spektakel lustig, also Danke.

 DanceWith1Life meinte dazu am 21.07.26 um 14:30:
Das war aus ihrer schillerndsten Phase, hab sie mal live gesehen, eher meditativ und mit Soundeffekten so gekonnt balancierend, dass es beeindruckend war.

 DanceWith1Life meinte dazu am 21.07.26 um 14:38:

Last night I dreamed I died and that my life had
Been rearranged into some kind of theme park.
And all my friends were walking up and down the boardwalk.
And my dead grandmother was selling
Cotton candy out of a little shack.
And there was this big ferris wheel
About half a mile out in the ocean,
Half in and half out of water.
And all my old boyfriends were on it.
With their new girlfriends.
And the boys were waving and shouting
And the girls were saying Eeek.

Then they disappeared under the surface of the water
And when they came up again they were laughing
And gasping for breath.

In this dream I'm on a tightrope
And I'm tipping back and forth trying to keep my balance.
And below me are all my relatives
And if I fall I'll crush them.
This long thin line. This song line. This shout.

The only thing that binds me to the turning world below
And all the people and noise and sounds and shouts.
This tightrope made of sound
This long thin line made of my own blood.
Remember me is all I ask.
And if remembered be a task forget me.

Remember me is all I ask.
And if remembered be a task forget me.
This long thin line. This long thin line.
This long thin line. This tightrope.

Remember me is all I ask.
And if remembered be a task forget me.
This long thin line. This long thin line.
This long thin line. This tightrope.

 LotharAtzert meinte dazu am 21.07.26 um 14:52:
Da mein Englisch nicht das beste ist und auch für andere hier die Übersetzung:

Letzte Nacht träumte ich, ich sei gestorben und mein Leben
wäre in eine Art Freizeitpark umgewandelt worden.
Und all meine Freunde spazierten die Promenade entlang.
Und meine verstorbene Großmutter verkaufte
Zuckerwatte aus einer kleinen Bude heraus.
Und da war dieses riesige Riesenrad,
etwa eine halbe Meile draußen im Ozean,
halb im Wasser und halb darüber.
Und all meine Ex-Freunde saßen darin.
Mit ihren neuen Freundinnen.
Und die Jungs winkten und riefen,
und die Mädchen kreischten auf.
Dann verschwanden sie unter der Wasseroberfläche,
und als sie wieder auftauchten, lachten sie
und rangen nach Luft.
In diesem Traum balanciere ich auf einem Seil
und schwanke hin und her, während ich versuche, das Gleichgewicht zu halten.
Und unter mir sind all meine Verwandten,
und wenn ich falle, werde ich sie zerquetschen.
Diese lange, dünne Linie. Diese Linie aus Gesang. Dieser Ruf.
Das Einzige, was mich mit der sich drehenden Welt da unten verbindet,
mit all den Menschen und dem Lärm, den Geräuschen und Rufen.
Dieses Seil aus Klang,
diese lange, dünne Linie aus meinem eigenen Blut.
Erinnert euch an mich, das ist alles, worum ich bitte.
Und wenn das Erinnern zur Last wird, dann vergesst mich.
Erinnert euch an mich, das ist alles, worum ich bitte.
Und wenn das Erinnern zur Last wird, dann vergesst mich.
Diese lange, dünne Linie. Diese lange, dünne Linie.
Diese lange, dünne Linie. Dieses Seil.
Erinnert euch an mich, das ist alles, worum ich bitte.
Und wenn das Erinnern zur Last wird, dann vergesst mich.
Diese lange, dünne Linie. Diese lange, dünne Linie.
Diese lange, dünne Linie. Dieses Seil.

 AchterZwerg (21.07.26, 07:35)
Da bleibt mir Unterholzbewohnerin nur zu sagen: "Stimmpt!"

 LotharAtzert meinte dazu am 21.07.26 um 09:23:
Unterholz findest Du in meinem Garten (geistig, wie real) zuhauf. Weils zu heiß zum häckseln ist und die Beißviecher schon wieder am Beißen und Stechen sind, ist chillendes Schreiben im Kühlen  das probateste Mittel zZ.

Übrigens sah ich, daß Jack sich abgemeldet hat. Da brauchen wir mit einem Treffen nicht mehr auf den September zu warten und können das unter uns klären. Die Straußenwirtschaft Hasengasse hat nur am Wochenende geöffnet, steht aber für Gruppen auch Wochentags nach Voranmeldung zur Verfügung.  :O

Antwort geändert am 21.07.2026 um 09:32 Uhr

 Juli (21.07.26, 11:53)
Ein Gefüge wird aus festem gefügt.

 LotharAtzert meinte dazu am 21.07.26 um 12:37:
Was meinst Du mit "fest". Die Nasenform, Ohrform, Mundform, usw. werden ja nicht aufgepappt, sondern entwickeln sich im Laufe der Zeit mit, nehmen Gestalt an entsprechend ihres Eigners. Ganz wie beim Tümpel. Ich hatte früher schon das Beispiel, fast aus dem Lied "Am Brunnen vor dem Tore". Da steht nicht nur der Lindenbaum, da tanzt ein Paar, da fidelt ein Geiger, der Brunnen spendet Wasser, im Baum singen die Vögel und und und.

 Juli meinte dazu am 21.07.26 um 12:45:
Damit meine ich das Material. ZB. der genannte Brunnen ist wohl gemauert, aus Steinen.

Aus flexiblem werden Geflechte und Gewebe.

Naja, so denke ich, muss nicht der Weisheit letzter schluss sein.

ZB. die Fugen von Bach, sie sind aus fest bestimmten Tönen.

 LotharAtzert meinte dazu am 21.07.26 um 12:59:
Verstehe.
Aber: Töne sind nicht fest, sondern gehören sogar zum Flüchtigsten, was es gibt. Sonst gäbe es nur ewiges Brummen  :)

Wie sagte doch Bach "Musik, die nicht Gott geweiht ist, ist sinnloses Gedudel".

 Augustus (22.07.26, 10:43)
Ja, aber als Fuge kann bereits auch die Erde an sich dienen. Die Ölreserven Alaskas, wo dann die mächtigen Länder ein Auge drauf werfen. Oder bereits ein schöne Frau um die mehrere Männer buhlen. Oder auch umgekehrt, der Milliardär um den mehrere Frauen buhlen. Die Frage ist doch, warum gibt es das Ungefügte!? sind diese expliziter Teil des Unfugs?

 LotharAtzert meinte dazu am 23.07.26 um 09:07:
Die gute Fügung ist eindeutig die Kraft Jupiters. Dem geht die Bestimmung (Saturn) voraus, als Bauplan für ihn. Was wird verbaut? - das noch Unbestimmte (Neptun), welches zum Ursprung (Uranus) in die Zeit gelangt.

Fug und Fügung gehören zum Formgrund, während die anderen Drei zur Causa Finalis zählen. Was im einzelnen zur Fuge gehört, finde ich jetzt sekundär, dazu brauchst Du mich auch nicht, um Einzelheiten herauszufinden. Aber vielleicht können wir das im September mit Jack erörtern? Würde mich freuen.
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