Ein alter Schrulli bin ich geworden, mehr ist nicht zu sagen, wenn Du im Moment der Geburt die Fische am Aszendent hast, da gehst du immer leer aus, wo sich gerade ein Füllhorn ergießt. Inzwischen im Neudeutsch die Arschkarte.
Die Fische verkörpern den Neptun, den ewigen Fluß, dem Nichtsbleibtwieesist. Das Wort Auflösung ist nur ein Aspekt von ihm, ein andererer ist die Erlösung aus aller Abhängigkeit. Das Verklingen der Töne macht Musik erst möglich, ein weiterer Aspekt. Ob man ihm huldigt oder ihn verdammt, - die Huldiger und Verdammer lösen sich leicht untereinander, ohne daß sich am Fluß was ändert. Wer ihn verhindern will und das sind die Plutoniker, die werden am Ende durch Vernichtung erlöst, die Staumauer bricht, was weiß ich, während sich alles ruhig oder stürmisch ins Ungebundene löst. Ein paar bleiben freiwillig an Aufgaben gebunden, wie die Bodhisattvas, zum Segen Aller.
Wenn nun das mein Los ist, zu artikulieren, sogar zu verkörpern, die „Träume lösen sich in Nichts auf,“ wohlan, was der Vorgänger einbrockt, muß der Nachfolger auslöffeln, oder verhungern. Da versteht man, was es heißt, die Löffel abzugeben. – Karma, Kismet, Schicksal.
Also mir genügt es meistens: ob ich bin, oder nicht bin, wer ich bin oder war, ändert an sich nichts. Und wenn die Lichter ausgehen, ist auch das, was ist. Nur zeitlos, also wir ohne uns. Wenn das Ich-selbst im Fluß ist, dann … Das ist jetzt nicht anders, aber um ein wenig präsent zu bleiben, muß man im Moment des Bewußtwerdens einer Flucht diese Fluchtwege in die Vergangenheit oder in die Zukunft des Geistes loslassen und gelassen bleiben, ein Stückchen mitzerfließen mitzerfühlen in zehntausend Regenbögen. Gelassenheit, Unerschütterlichkeit, Sanftmut …
Ein alter Schrulli ist doch etwas einigermaßen Unauffälliges: Die Anhaftungen haben in der Summe nachgelassen, ein paar sind umso anhänglicher, - es ist auszuhalten. Was nachläßt, ist ein Interesse an der Welt. Was nicht nachläßt ist die Sehnsucht nach Dir.