Heimatlos

Sonett

von  Isaban

Als eine Kreatur des Bösen kriecht

der Nebel durch verwischte Straßen und

vernäht den raren Fußgängern den Mund;

die Farbe alles Draußenen erliegt


dem dicken Dunst, der fast wie Friedhof riecht.

Ein fahles Auto quietscht, ein Ball springt rund

in einen Graben, liegt dort flach und wund,

anbei das Kind, das keuchend und besiegt


auf Frieden wartet, schluchzt und einsam summt,

bis es schlussendlich doch verstummt,

sich atemfrei ins endlos Weiße schmiegt,


das senksam schwer ist und doch fast nichts wiegt,

wie Zeit, die sich verging. Ein krummer Hund

legt sich zum Kind. Noch lange wärmt er seinen Fund.










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