CORONA GLORIAE

Sonett

von  ginTon


Worte zur Kunst: Zeitgenössisch
CORONA GLORIAE (dt. Krone der Herrlichkeit, Blankosonett)

die Hoffnung lässt uns nicht zugrunde gehen
dass jeder Z w e i f e l sich am Ende löst
wie eine Rauchspur, die gen Himmer schwebt
und durch ein Fenster in den Raum entweicht

der reflektiv dem dunklen NICHTS entspringt
das dich seit Tagen resignieren lässt
und spitz auf Kante jeden Dornen fühlt
der sich hineingräbt und zur Wunde wird

ins scheinbar Bodenlose stürzt dein Wille
wenn du verspottest durch die Straßen gehst
vorbei an Unschuldsmienen und bedrängten

Gesichtsfacetten, die nicht wissen wie
the broken crown of thorns Blut ausgegossen
die Unschuld und das reine Herz bestimmen…



Anmerkung von ginTon:

*Text zum Bild:  Helga Vockenhuber CORONA GLORIAE Pantheon, Rom

»die Hoffnung lässt uns nicht zugrunde gehen« ein etwas abgeändertes aus dem Römerbrief des Apostels Paulus (Römer 5,5). Des Weiteren nähert sich das vorliegende Gedicht, wie die Titel gebende Skulptur Ausstellung CORONA GLORIAE von Helga Vockenhuber im Pantheon, den Themen Hoffnung,  siehe:   hier und  hier und Verzweiflung unter misslichen Umständen. Dabei rückt die Dornenkrone als Zeichen und Symbol in den Mittelpunkt, siehe:   hier.

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