irgendwann werden die bilder leiser
die farben gehen aus den gesichtern
ein name liegt unter staub
und selbst die stimme findet ihren weg nicht mehr zurück
aber etwas bleibt
nicht dort wo wir es gesucht haben
sondern
zwischen den dingen
im licht auf einer alten fensterbank
im geruch eines sommerregens
in einem lied das plötzlich wieder weiß
wer wir einmal waren
vielleicht ist erinnerung gar kein speicher
vielleicht ist sie eine spur
die sich nicht festhalten lässt
nur manchmal
wenn wir innehalten
sehen wir sie
wie einen kleinen hellen faden
durch all das Vergessen
und wissen:
Du bist nicht fort.
Du bist nur anders geworden in mir.