Fröhliches Trinken
Erörterung zum Thema Aktuelles
von Reliwette
Kommentare zu diesem Text
Lieber Reli,
dein Gedicht gefällt mir, gerade weil es zunächst so harmlos und beinahe ausgelassen daherkommt. Bollerwagen, Gegröle, Schnaps: man kennt solche Bilder und denkt sich erst einmal nicht viel dabei. Doch je weiter man liest, desto mehr vergeht einem das fröhliche Mittrinken.
Gut finde ich, wie du Jugend, Erwachsenenalter und Alter miteinander verbindest. Eigentlich ändert sich nur die Kulisse. Erst trinkt man, weil die anderen trinken und man dazugehören will, später gehört es eben zur Feier und zur Geselligkeit. Und wer ordentlich etwas verträgt, darf sich womöglich noch etwas darauf einbilden.
Bei deiner Frage nach dem Schicksal bin ich hängen geblieben. Wie viel bestimmt tatsächlich das Schicksal und wie viel davon haben wir irgendwann selbst auf den Weg gebracht? Manches erkennt man wohl erst, wenn sich die Folgen nicht mehr wegtrinken oder weglachen lassen.
Dass du am Ende Petrus und sogar die kaputte Leber noch mit schwarzem Humor auftreten lässt, passt für mich sehr gut zu dem Text. Es wird nicht plötzlich moralisch oder belehrend. Der Witz bleibt, nur ist er am Schluss ein anderer als am Anfang.
Ein sehr guter Text, lieber Reli. Vordergründig deftig und mit einem Augenzwinkern geschrieben, aber darunter liegt eine ziemlich ernste Geschichte über Gewohnheit, Verantwortung und darüber, wie schnell aus einem „Das gehört doch dazu“ irgendwann ein „Es war zu viel“ werden kann.
Herzliche Grüße
Saira
dein Gedicht gefällt mir, gerade weil es zunächst so harmlos und beinahe ausgelassen daherkommt. Bollerwagen, Gegröle, Schnaps: man kennt solche Bilder und denkt sich erst einmal nicht viel dabei. Doch je weiter man liest, desto mehr vergeht einem das fröhliche Mittrinken.
Gut finde ich, wie du Jugend, Erwachsenenalter und Alter miteinander verbindest. Eigentlich ändert sich nur die Kulisse. Erst trinkt man, weil die anderen trinken und man dazugehören will, später gehört es eben zur Feier und zur Geselligkeit. Und wer ordentlich etwas verträgt, darf sich womöglich noch etwas darauf einbilden.
Bei deiner Frage nach dem Schicksal bin ich hängen geblieben. Wie viel bestimmt tatsächlich das Schicksal und wie viel davon haben wir irgendwann selbst auf den Weg gebracht? Manches erkennt man wohl erst, wenn sich die Folgen nicht mehr wegtrinken oder weglachen lassen.
Dass du am Ende Petrus und sogar die kaputte Leber noch mit schwarzem Humor auftreten lässt, passt für mich sehr gut zu dem Text. Es wird nicht plötzlich moralisch oder belehrend. Der Witz bleibt, nur ist er am Schluss ein anderer als am Anfang.
Ein sehr guter Text, lieber Reli. Vordergründig deftig und mit einem Augenzwinkern geschrieben, aber darunter liegt eine ziemlich ernste Geschichte über Gewohnheit, Verantwortung und darüber, wie schnell aus einem „Das gehört doch dazu“ irgendwann ein „Es war zu viel“ werden kann.
Herzliche Grüße
Saira