Massaker auf dem Schneidebrett

Gedicht

von  Janna

Die Hausfrau vierteilt und zerquetscht Zitronen,
trennt Möhren grobschlächtig von ihrem Schopf,
zerschneidet gleich drei Dutzend rohe Bohnen,
schmort  kleine Mairübchen im heißen Topf,
sticht den Kartoffeln ihre Augen aus
und häutet Zwiebeln, um sie zu zerkleinern.

So geht es fort, sie stückelt und skalpiert,
reißt Stiele aus, um Früchte zu entkernen,
zieht Schalen ab, köpft Eier,  massakriert
und zaudert nicht, Gehäuse zu entfernen.
Dann hackt sie Peterling, um zu verfeinern,
killt nebenher noch eine Pflanzenlaus
und siedet endlich einen Mittagsschmaus.


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Kommentare zu diesem Text


 AchterZwerg (18.09.26, 07:50)
Was ich immer sage:
Die Mörder leben unter uns!  :ermm:

 Juli (18.09.26, 08:44)
War ja klar, die Kartoffeln kommen nicht davon.
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