Ist Seelenruhe für Philosophen erstrebenswert?
Aphorismus zum Thema Seele
von EkkehartMittelberg
Anmerkung von EkkehartMittelberg:
Bild von KI erstellt.
Kommentare zu diesem Text
Lieber Ekki,
die meisten meinen, Seelenruhe mit totaler Entspannung
zu bezeichnen. Eine innere Ausgeglichenheit, angstlos dem Ende entgegenzusehen, kann große Kreativität freisetzen nach dem Motto: "Ich habe den Menschen noch etwas zu sagen!" Das betrifft hauptsächlich Menschen, die Kinder haben und ihnen eine sichere Welt hinterlassen möchten.
Lieber Gruß!
Hartmut
die meisten meinen, Seelenruhe mit totaler Entspannung
zu bezeichnen. Eine innere Ausgeglichenheit, angstlos dem Ende entgegenzusehen, kann große Kreativität freisetzen nach dem Motto: "Ich habe den Menschen noch etwas zu sagen!" Das betrifft hauptsächlich Menschen, die Kinder haben und ihnen eine sichere Welt hinterlassen möchten.
Lieber Gruß!
Hartmut
Merci, Hartmut
ja, Seelenruhe muss nicht die von mir befürchtete Wirkung haben, aber sie verführt zum Genießen.
ja, Seelenruhe muss nicht die von mir befürchtete Wirkung haben, aber sie verführt zum Genießen.
Eigentlich ein Thema, das eine genauere Betrachtung wert wäre, aber ich bin mir nicht sicher, ob die meisten Menschen, wer immer das sein soll, das wollen.
Auch das Denken muss zur Ruhe kommen, so dass es seine Aufgabe erfüllt, ohne überbordend auszuschweifen und Dominanz über andere Seelenqualitäten zu beanspruchen. Aufgeregtes Hin- und Herdenken bringt nämlich weniger als man gemeinhin glaubt.
Guter Punkt finde ich, wobei ich vermute, dass Ekki ja eigentlich den Konflikt der Kreativität beschreibt, die in der Unruhe ihre Fischgründe hat.
Dancer: Das hast du gut beobachtet, weil Unruhe wahrscheinlich produktiver ist als Ruhe.
Es darf mir gerne eine Spezifizierung des Begriffes „Philosophen“ in Bezug auf den Text vorgenommen werden, denke ich, weil es unterschiedliches philosophieren gibt, fast so unterschiedlich wie die Menschen, und es je nach Art und Weise eines gewissen Gemütszustandes bedarf.
Ganz, ganz allgemein verstehe ich die originäre Frage, im Sinne einer späteren Hinleitung zur Philosophie, erst einmal also so:
„Ist Seelenruhe fürs allgemeine Denken erstrebenswert?“
Dazu denke ich mir, Seelenruhe ist eher passiv und das Denken dabei im Hintergrund, sprich: im Unterbewusstsein. Diese erforderlichen Phasen der Seelenruhe können dem aktiv gedachten und zu Wege gebrachten, oft zu neuem Glanz und Möglichkeiten verhelfen, müssen es aber nicht. Denn genauso kann das Gegenteil eintreten: Trägheit, Lethargie, Erholungsdrang oder gar eine scheinbare Sabotage des aktiven Denkens und der erdachten Dinge.
Daher: man kommt nicht immer ohne Seelenruhe aus, da das Denken verarbeitet werden will, und man kommt nicht immer mit Seelenruhe aus, da sie das Denken auf Dauer doch hemmt.
Nicht oft findet man sich in einem Einklang aus Seelenruhe und Denken, nicht selten in einem auf und einem ab, von Tag zu Tag, sie bedingen sich dabei und versuchen sich abwechselnd in den Schwanz zu beißen, und sehr oft, ja eigentlich immer, muss man es nehmen wie es halt kommt oder wie persönliche „Rituale“ es zulassen.
Wenn und wo man derart akzeptieren kann, ist sowohl der Seelenruhe, als auch der aktiven Seite des Denkens begegnet. Und das, als wohl kleinster gemeinsamer Nenner, um kontinuierlich bewusst zu sein und mit der Möglichkeit, gesund zu philosophieren.
Ganz, ganz allgemein verstehe ich die originäre Frage, im Sinne einer späteren Hinleitung zur Philosophie, erst einmal also so:
„Ist Seelenruhe fürs allgemeine Denken erstrebenswert?“
Dazu denke ich mir, Seelenruhe ist eher passiv und das Denken dabei im Hintergrund, sprich: im Unterbewusstsein. Diese erforderlichen Phasen der Seelenruhe können dem aktiv gedachten und zu Wege gebrachten, oft zu neuem Glanz und Möglichkeiten verhelfen, müssen es aber nicht. Denn genauso kann das Gegenteil eintreten: Trägheit, Lethargie, Erholungsdrang oder gar eine scheinbare Sabotage des aktiven Denkens und der erdachten Dinge.
Daher: man kommt nicht immer ohne Seelenruhe aus, da das Denken verarbeitet werden will, und man kommt nicht immer mit Seelenruhe aus, da sie das Denken auf Dauer doch hemmt.
Nicht oft findet man sich in einem Einklang aus Seelenruhe und Denken, nicht selten in einem auf und einem ab, von Tag zu Tag, sie bedingen sich dabei und versuchen sich abwechselnd in den Schwanz zu beißen, und sehr oft, ja eigentlich immer, muss man es nehmen wie es halt kommt oder wie persönliche „Rituale“ es zulassen.
Wenn und wo man derart akzeptieren kann, ist sowohl der Seelenruhe, als auch der aktiven Seite des Denkens begegnet. Und das, als wohl kleinster gemeinsamer Nenner, um kontinuierlich bewusst zu sein und mit der Möglichkeit, gesund zu philosophieren.
Gut dialektisch gedacht, S4SCH4, die Synthese könnte in einer "argwöhnischen" Begleitung der eigenen Seelenruhe liegen.