Das Eismeer
Gedanke zum Thema Abgrund
von AchterZwerg
Anmerkung von AchterZwerg:
Für Reliwette
Kommentare zu diesem Text
Moin!
Die schroffen Bilder, das Ocker und das kalte Blau erschaffen eine Landschaft zwischen Schönheit und Bedrohung. Besonders stark finde ich den Schluss: „Du schaust zu oft hin.“ Ein einziger Satz, der plötzlich alles verändert. Vielleicht liegt das Unheimliche gar nicht nur in der Landschaft, sondern auch in unserem Blick darauf. Gerade diese Offenheit gefällt mir sehr.
Liebe Grüße
Anne
Die schroffen Bilder, das Ocker und das kalte Blau erschaffen eine Landschaft zwischen Schönheit und Bedrohung. Besonders stark finde ich den Schluss: „Du schaust zu oft hin.“ Ein einziger Satz, der plötzlich alles verändert. Vielleicht liegt das Unheimliche gar nicht nur in der Landschaft, sondern auch in unserem Blick darauf. Gerade diese Offenheit gefällt mir sehr.
Liebe Grüße
Anne
Beim Betrachten des Bilds von Caspar David Friedrich fällt eine gewisse Ähnlichkeit mir dem Kreidefelsen auf - dort hat sich der Meister öfter herumgedrückt-
Eine Frohnatur war der ja eh nicht ...Und du hast ganz Recht: Es ist immer der eigene Blick auf die Dinge, der sich einbrennt. -
Auch ich fand seinerzeit den Kreidefelsen nicht nur schön.
Eine Frohnatur war der ja eh nicht ...Und du hast ganz Recht: Es ist immer der eigene Blick auf die Dinge, der sich einbrennt. -
Auch ich fand seinerzeit den Kreidefelsen nicht nur schön.
Hallo Piccola,
kann es sein, dass der Tod durch häufiges Hinschauen seinen Schrecken verliert?
Liebe Grüße
Ekki
kann es sein, dass der Tod durch häufiges Hinschauen seinen Schrecken verliert?
Liebe Grüße
Ekki
Bei manchen mit Sicherheit, bei anderen nicht.
Der Maler litt zeitlebens an Depressionen, was sich in seiner Kunst deutlich niederschlägt.
Der isolierte, oft auch gescheiterte, Mensch steht in einer unzugänglichen Landschaft herum.
Ich denke das geht nicht wenigen so, wenn sie ihre Umwelt betrachten.
Herzliche Grüße
Piccola
Der Maler litt zeitlebens an Depressionen, was sich in seiner Kunst deutlich niederschlägt.
Der isolierte, oft auch gescheiterte, Mensch steht in einer unzugänglichen Landschaft herum.
Ich denke das geht nicht wenigen so, wenn sie ihre Umwelt betrachten.
Herzliche Grüße
Piccola
Hallo, Dichterin,
ja, ich schaue zu oft hin, seit ich denken kann. und dann habe ich das auch noch in meinen Bildern verewigt.
Aber andere schauen ganz weg, das ist noch schlimmer.
Jeder sollte bei sich selbst anfangen, in den Spiegel zu schauen, denn der reflektiert, welches Licht das ICH ausstrahlt. Den Spiegell kann keiner betrügen, nur sich selbst in der Interpretation seines Schaffens.
Danke für deinen Kommentar.
Lieber Gruß! Hartmut
ja, ich schaue zu oft hin, seit ich denken kann. und dann habe ich das auch noch in meinen Bildern verewigt.
Aber andere schauen ganz weg, das ist noch schlimmer.
Jeder sollte bei sich selbst anfangen, in den Spiegel zu schauen, denn der reflektiert, welches Licht das ICH ausstrahlt. Den Spiegell kann keiner betrügen, nur sich selbst in der Interpretation seines Schaffens.
Danke für deinen Kommentar.
Lieber Gruß! Hartmut
Grüß dich Hartmut,
bei einem deiner Gedichte hatte ich den Eindruck, dass du dich ganz aus der Bildenden Kunst zurückziehen wolltest.
Das wäre natürlich jammerschade.
Vielleicht auch eine Art Verrat.
Andererseits kann man natürlich zu jedem Zeitpunkt etwas Neues beginnen, wenn nur unterwegs das Glück nicht verloren geht ...
bei einem deiner Gedichte hatte ich den Eindruck, dass du dich ganz aus der Bildenden Kunst zurückziehen wolltest.
Das wäre natürlich jammerschade.
Vielleicht auch eine Art Verrat.
Andererseits kann man natürlich zu jedem Zeitpunkt etwas Neues beginnen, wenn nur unterwegs das Glück nicht verloren geht ...
Nein, nein, meine Liebe,
Zurückziehen geht nicht, noch habe ich den Menschen etwas zu sagen, aber da ich meiner Zeit immer sehr weit vorausdenke,macht das keinen Spaß mehr. Ich mag nicht gerne durch meine Art und Form der Kunst, den Menschen immer häufiger Katastrophen vor Augen zu malen, b.z.w. in V2A Skulpturen zu offenbaren.
Die Menschheit ist dabei sich aufzulösen. Man braucht auch keine Uhren mehr an den Handgelenken. Das ist alles nur entweder Gewohnheit oder Prestigedenken. Es hat doch jeder ein Smarthon dabei. Caspar Friedich David
konnte seine Traurigkeit auch ohne Smartphon ausleben..... und ich auch!
Lieber Gruß!
Hartmut
Zurückziehen geht nicht, noch habe ich den Menschen etwas zu sagen, aber da ich meiner Zeit immer sehr weit vorausdenke,macht das keinen Spaß mehr. Ich mag nicht gerne durch meine Art und Form der Kunst, den Menschen immer häufiger Katastrophen vor Augen zu malen, b.z.w. in V2A Skulpturen zu offenbaren.
Die Menschheit ist dabei sich aufzulösen. Man braucht auch keine Uhren mehr an den Handgelenken. Das ist alles nur entweder Gewohnheit oder Prestigedenken. Es hat doch jeder ein Smarthon dabei. Caspar Friedich David
konnte seine Traurigkeit auch ohne Smartphon ausleben..... und ich auch!
Lieber Gruß!
Hartmut
Starke Kontraste, kühle Bilder und ein treffender letzter Satz.
Danke schön.
Die scharfen Kontraste empfinde ich beim Betrachten des gleichnamigen Bildes ebenso.
Die scharfen Kontraste empfinde ich beim Betrachten des gleichnamigen Bildes ebenso.
Aus dem Titel kletternd finde ich den Hinweis auf einen Abgrund, der dann ja eher unsichtbar bleibt, weil unter einer dicken Eisschicht verborgen. Stattdessen türmt sich Ocker als wäre ein Friedhof ein Acker, ayayayay, da gefriert sogar das Blau des Himmels, der Schlusssatz gilt dem LyrDu einer nur als Freiheit und Wahn angedeuteten Gedankenwelt, die wir aber alle kennen, muss ich öfter lesen.
Einer, der auf der richtigen Fährte ist! Danke. 
Es geht nämich tatsächlich vordergründig um ein großartiges Gemälde:
Das Eismeer
Caspar David Friedrich 1823-1824
Öl auf Leinwand
96,7 x 126,9 cm
(Hamburger Kunsthalle),
das oft als grandioses Scheitern interpretiert wird.
Ich Echtzeit ging es um den sog. Vormärz.
Wer die Zeit findet, sollte es sich einmal anschauen.
Es lohnt sich. ---Geschrieben hat der Künstler übrigens auch. Kurze Gedichte und Aphorismen.
Wikipedia hat ihm ein passendes Denkmal gesetzt, finde ich.
Es geht nämich tatsächlich vordergründig um ein großartiges Gemälde:
Das Eismeer
Caspar David Friedrich 1823-1824
Öl auf Leinwand
96,7 x 126,9 cm
(Hamburger Kunsthalle),
das oft als grandioses Scheitern interpretiert wird.
Ich Echtzeit ging es um den sog. Vormärz.
Wer die Zeit findet, sollte es sich einmal anschauen.
Es lohnt sich. ---Geschrieben hat der Künstler übrigens auch. Kurze Gedichte und Aphorismen.
Wikipedia hat ihm ein passendes Denkmal gesetzt, finde ich.
Antwort geändert am 30.09.2026 um 16:45 Uhr
BEI EISMEER MUSS ICH IMMER AN DEN LIEBEN FRANZ DENKEN, DEM "EIN BUCH DIE AXT FÜR DAS GEFRORENE MEER IN UNS (SEIN MUSS)". DIE GRAUSAMKEIT LIEGT NICHT NUR IN DER GEFRORENHEIT DES MEERS, SONDERN DARIN, DASS SIE EIN ALLTÄGLICHER NORMALZUSTAND IST, VIELLEICHT, WAGE ICH ZU ERGÄNZEN, DAS, WAS VIEL ZU VIELE MENSCHEN MEINEN, WENN SIE GEMÜTLICHKEIT SAGEN.
EIN EINZELNES GEDICHT KANN GENAUSO AXT SEIN WIE EIN BUCH. ES IST DOCH EIN WUNDERBARER TROST, DASS ES SOLCHE ÄXTE GIBT. BLEIB SCHMIED, ZWERGI.
EIN EINZELNES GEDICHT KANN GENAUSO AXT SEIN WIE EIN BUCH. ES IST DOCH EIN WUNDERBARER TROST, DASS ES SOLCHE ÄXTE GIBT. BLEIB SCHMIED, ZWERGI.
Kommentar geändert am 30.09.2026 um 17:11 Uhr
. 
Der Zwerch scheint ja von kräftiger Statur zu sein und wird noch manchen Hammer in den Amboss treiben.
Hoffe ich.
Der Zwerch scheint ja von kräftiger Statur zu sein und wird noch manchen Hammer in den Amboss treiben.
Hoffe ich.
Da siehst du mal wieder Achter,
so schlimm ist Offenbach gar nicht.
Beste Grüße,
Dirk
so schlimm ist Offenbach gar nicht.
Beste Grüße,
Dirk
Schon, schon,
aber die Zwergenwohnung befindet sich ja im Landkreis!
Und dort ...
aber die Zwergenwohnung befindet sich ja im Landkreis!
Und dort ...
Erschreckend aktuell!
Grüße vom Fenster
Eiskimo
Grüße vom Fenster
Eiskimo
Ja,
das finde ich auch. Und dein Fotografenauge hat es gleich erkannt!
das finde ich auch. Und dein Fotografenauge hat es gleich erkannt!
Erschreckend aktuell!
Grüße vom Fenster
Eiskimo
Grüße vom Fenster
Eiskimo
Ach Zwergi,
in welchen Kreisen verkehrst du?
Eine der größten Katastrophen wäre gäbe es kein Eis mehr für den Sundowner an Strand von Ipanema!
LG TT
in welchen Kreisen verkehrst du?
Eine der größten Katastrophen wäre gäbe es kein Eis mehr für den Sundowner an Strand von Ipanema!
LG TT
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Ich bin entzückt!
Ich bin entzückt!