Aufgeblasen

Gedicht

von  Janna


 

 

 

 

 

Der Herbst kommt an im Trippelschritt.

Noch steht er wartend an der Mauer.

Er brachte seine Hilfskraft mit,

denn sie verleiht ihm mächtig Power.

 

Wird erst der Sommer alt und schwächlich,

beginnt die Jagd auf  Baum und Strauch.

Der Wind erhöht den Schwung beträchtlich

und senkt die Temp'raturen auch.

 

Er führt sich auf als rauer Rowdy

und reißt das Laub von allen Zweigen.

Für ihn wohl eine echte Gaudi,

wenn sich die Äste tief verneigen.

 

Er gibt nicht Ruhe, sondern stiebt

bis auch der letzte Baum sich kahl

und leer dem Sturm geschlagen gibt.

Und manchmal kommt er noch einmal;

 

er bläst sich auf mit aller Kraft,

damit er auch den Astbruch schafft.

 

 

 

 



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Kommentare zu diesem Text


 Didi.Costaire (19.10.26, 09:02)
Ein astreines Gedicht, Janna!

Liebe Grüße, 
Dirk

 plotzn (19.10.26, 09:35)
Servus Janna,

die "Hilfskraft" gefällt mir!

Ich find den Herbstwind ziemlich pfiffig,
nur manchmal etwas übergriffig.

Liebe Grüße
Stefan
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