November

Gedicht zum Thema Schein und Sein

von  niemand



Ich bin ein Spring in die Pfütze,

ich bin ein Stampfer durch Lehm -

man spricht, da solch Tun keinem nütze,

sollt ich mich wenigstens schäm.


Muss ich auf die Späßle verzichten,

das tut doch ihr Menschen allein -

euch trübe Tassen zu sichten

verursacht mir, Sehendem, Pein.


Ihr stampft durch die Landschaft mit Mienen,

die sind selbst den Tränen zu nass,

die Lieder wie schwere Gardinen -

ihr werft euch der Trauer zum Fraß.


Ich spring Donner wetternd im Regen

und chille in faulendem Gras,

euch kann nur zur Freude bewegen

die stille Promille im Glas.


Ihr wollt, wie ich bin, mich nicht dulden -

bar jeder Welt-Ende-Manie.

Ich glaub euch rein gar nichts zu schulden,

noch nicht einmal Melancholie.






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Kommentare zu diesem Text


 Aron Manfeld (22.10.26, 19:20)
Schreib mal was von Dir ohne Reim, Große.

 niemand meinte dazu am 22.10.26 um 19:27:
Warum, um Dir eine Steilvorlage zu schaffen? Für Deine oft
doch recht merkwürdigen Späßken ...   8-)

 Aron Manfeld antwortete darauf am 22.10.26 um 19:31:
Ich würde gerne wissen, wer Du bist.

 niemand schrieb daraufhin am 22.10.26 um 19:52:
.... ich nicht     8-)
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