spielerei

Sonett

von  rochusthal

zu tauchen in kunst und in dunst

zu schlafen mit offenen augen

den rausch der verschwiegenen gunst

den duft von lavendel zu saugen

 

die berge der sinn und das meer

ein esel grinst leise daneben

das leben es wäre zu schwer

verwirrte nicht traum dich und schweben

 

ein kanon ein ton einfach blau

statt wissen nur fröhliches klagen

wie sanftheit und zärte der frau

 

wie federn im wärmenden bett

zum menschengeschlecht einfach sagen

sei dankbar sei mild sei so nett

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Kommentare zu diesem Text


 Vaga (30.10.26, 11:23)
Eine in meinen Augen sinnlich-poetische Vergnügungsspielerei par excellence. Warum jedoch trübt mir am Ende dennoch die gedankliche Wehmutsträne den Blick: Wenn's doch nur so traumhaft einfach wäre, das Wesentliche im Leben auf diese Weise zu entdecken! LG - Vaga

 rochusthal meinte dazu am 30.10.26 um 11:40:
ich sage mal einfach: danke
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