Steckbrief: Manzanita

Meine Lieblingsband ist Rot oder Blau - Du hast die Wahl.
Wenn ich einen Wunsch frei hätte, würde ich mir wünschen, dass ich, wenn ich erwachsen bin, das werde, was ich mir in diesem Moment wünschen werde.
Im Folgenden liest Du ein virtuelles Interview mit Manzanita, das die bekannte Literaturzeitschrift [hier gedanklich den Namen einer Dir bekannten Literaturzeitschrift einsetzen - weiß ja nicht, was Du so liest... oder für "bekannt" hältst] so oder ähnlich geführt haben könnte...

Zeitschrift: Vielen Dank, Herr Manzanita, dass Sie sich zu einem Gespräch bereit gefunden haben. Meine erste Frage ist: Wie lange schreiben Sie eigentlich schon?
Herr Manzanita: Ich schreibe seit der 2. Klasse.
Zeitschrift: Das ist sehr interessant. Können Sie unseren Lesern mehr darüber erzählen, was Sie dazu bewogen hat, mit dem Schreiben zu beginnen?
Herr Manzanita: Ich kann beim Schreiben sagen, was ich will, ich muss nicht so doll auf die reale Welt achten. Außerdem kann sie mir hier sogar helfen, indem sie mir ihre Meinung abgiebt. So weiß ich, wie mich Leute um mich herum einschätzen. Das war sehr wichtig, weil langsam aber sicher mir niemand aus der Familie oder Schule zuhören wollte, als ich ihnen etwas erklären oder mit ihnen sprechen wollte.
Zeitschrift: Der Schritt vom privaten Schreiben zur Veröffentlichung im Internet ist sicher ein großes Wagnis gewesen. Was hat Sie dazu bewogen, mit Ihren Texten an die Öffentlichkeit zu gehen?
Herr Manzanita: Ich wollte wissen, ob ich nur Quatsch schreibe, oder ob mich die Leute ernst nehmen.
Zeitschrift: Wir haben Ihre Texte auf der bekannten Autorenplattform "keinverlag.de" entdeckt. Warum veröffentlichen Sie gerade dort? Was ist das Besondere an dieser Seite?
Herr Manzanita: Es war einfach nur die erste Seite, die ich zum Veröffentlichen gefunden habe.
Zeitschrift: Haben Sie, als erfahrener Literat, vielleicht den einen oder anderen Tipp für diejenigen unserer Leser und Leserinnen, die sich bisher noch nicht mit ihren Texten an die Öffentlichkeit gewagt haben?
Herr Manzanita: Man kann beim Veröffentlichen im Internet nichts falsch machen. Man muss nur den Mut haben, seine echte Meinung auszudrücken. Egal, was die anderen dazu sagen.
Zeitschrift: Vielen Dank. Sagen Sie, Herr Manzanita, hat das Schreiben und Veröffentlichen Ihr Leben oder Ihren Lebensstil eigentlich wesentlich beeinflusst oder verändert?
Herr Manzanita: Nein.
Zeitschrift: Wie kommt eigentlich Ihre Familie mit der Tatsache klar, dass Sie als erfolgreicher Autor auch immer im Rampenlicht der Öffentlichkeit stehen?
Herr Manzanita: Eigentlich hat sich nichts geändert, seit dem ich es tue.
Zeitschrift: Das ist für Sie, insgesamt gesehen, sicher nicht immer einfach. Wie verhalten sich eigentlich Ihre Kolleginnen und Kollegen hier auf keinverlag.de zu Ihnen, Ihren Texten und Ihrem Erfolg?
Herr Manzanita: Ich will nichts davon verraten, weil meine Veröffentlichungen nur für mir fremde Leute gedacht sind.
Zeitschrift: Vielen Dank für Ihre offenen Antworten, Herr Manzanita. Möchten Sie unseren Lesern und Leserinnen zum Schluss noch ein paar Worte sagen?
Herr Manzanita: Eigentlich habe ich nichts mehr zu sagen.
Ich bin erfolgreich, weil Sie das so sagen, eigentlich bin ich es gar nicht.
Ich bin beliebt, weil Sie das so sagen, eigentlich bin ich es gar nicht.
Ich bin hier willkommen, weil Sie das so sagen, eigentlich bin ich es gar nicht.
Ich mag es gar nicht, wenn Leute mich missachten, weil ich nur 12 Jahre alt bin. (Jetzt bin ich 15, aber das ändert nichts).
Ich hasse es, wenn Lehrer an mir und an anderen Schülern ihre Wut auslassen..
Ich bevorzuge Menschen, die mein Alter ignorieren..
Leute, die meine Texte kritisieren, sind Helfer für mich. Ich kann mich so verbessern und für die Schule bereit machen..
Wenn jemandem meine Texte gefallen, kann ich mich nur darüber freuen, dass ich etwas gut gemacht habe..
Wer mich nicht leiden kann, sollte verstehen, dass das geht.
Bevor ich sterbe, möchte ich noch selbst erwachsen sein.
keinverlag.de ist für mich ein großer Stützpunkt in meinem Leben.
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