Grüner Größenwahn
Spielfilm zum Thema Eitelkeit
von Jack
Kommentare zu diesem Text
Diese Erzählung visuell in Szenen gepackt und mit einem Grünstich hier und bisschen Sepia Look da, stelle ich mir durchaus sehr interessant vor. Die Story ist filmisch und sehr gelungen; das persönliche „Daseins“ in den Nullerjahren und darüber hinaus ist sehr individuell und nachvollziehbar eingefangen.
Die Zeit der Finanzkrise, privat mit DVDs zu spammen, fühle ich voll. Guillermo del Toros “Pans Labyrinth”, Mickey Rourke in “The Wrestler”, … meine eigene Sammlung an DVDs aus der Zeit ist, wie so vieles von damals, fort und vergessen, aber ich habe mich hier gerade gerne daran erinnert. Nicht zu reden über Civ4 (mit BTS addon), exzessiv gesuchtet. Ohne Ende. Das Game damals eine Lebenseinstellung. Mir waren die frühen Jahrtausende aber immer lieber wie das spätere Spiel.
Schön, dass du schreibst.
Die Zeit der Finanzkrise, privat mit DVDs zu spammen, fühle ich voll. Guillermo del Toros “Pans Labyrinth”, Mickey Rourke in “The Wrestler”, … meine eigene Sammlung an DVDs aus der Zeit ist, wie so vieles von damals, fort und vergessen, aber ich habe mich hier gerade gerne daran erinnert. Nicht zu reden über Civ4 (mit BTS addon), exzessiv gesuchtet. Ohne Ende. Das Game damals eine Lebenseinstellung. Mir waren die frühen Jahrtausende aber immer lieber wie das spätere Spiel.
Schön, dass du schreibst.
Es war immer schade, wenn Langbogenschützen zu Schützen upgradet werden mussten.
Hat Unmengen gekostet, war aber ein wirklicher Gamechanger.
Mit Stadtmauern, Schloss und Langbogenschützen als Stadtverteidigern konnte man sich große Armeen sparen und taoistische Tempel oder Prestigeobjekte wie die Große Bibliothek bauen. Wenn dann aber im Industriezeitalter Boudicca mit Kanonen und Schützen ankommt, dann verteidigen sich die Grenzstädte nicht mehr von selbst.
Jack, ich freue mich, daß du Leser wieder zum Autor geworden bist.
Das ist der coolste Satz, den ich bisher in meinem ganzen fucking Leben gelesen habe:
Das ist der coolste Satz, den ich bisher in meinem ganzen fucking Leben gelesen habe:
Jack hat geschrieben:
Oder auch halt nicht halt eben halt.
Kommentar geändert am 18.07.2026 um 10:52 Uhr
So spreche ich doch quasi sozusagen halt immer eben halt. Bei Eile lasse ich nur Füllwörter wie in diesem Satz.
Hab die Kornmische bei
wir spieln Streetfighter 2
wir spieln Streetfighter 2
Street Fighter EX Plus Aplha kann als eigenständiges Musik-Album gelten.
a film by Karma „Freddy Krueger in Bergen Kr. Celle“
Habe schon immer geahnt, dass gerade im Landkreis Celle das allgemein unterbewertete Dasein tobt! Damit meine ich jenes der überforderten Intellektuellen.
"Mitten im Leben statt im Elfenbeinturm", nä?
Ich wollte schauen, nach zwei Bier, warum ich den Weg in die Höhe statt in die Breite letztlich ging. Hegel ist unschlagbar, und dann auch noch mit einer naturwissenschaftlichen Grundbasis: warum stattdessen der Ego-Tod und der spirituelle Aufstieg auf den „Second Tier“ nach Ken Wilber? Heute selbstverständlich, aus der Zeit selbst heraus undenkbar.
Für mich ist das Problem bei Deinen Beiträgen oftmals mein fehlendes Hintergrundwissen, will sagen, Du solltest in der Anmerkung zumindest eine Skizze des gedanklichen Gerüstes geben.
Jack, bitte keine Erklärungen zum Text!
Ich möchte den Text auch verstehen können, lieber Verlo.
Aber, man muß keinen Text verstehen.
Außerdem weiß der Künstler oft nicht, was unterbewußt alles mitschwingt.
Genieße.
Außerdem weiß der Künstler oft nicht, was unterbewußt alles mitschwingt.
Genieße.
Antwort geändert am 18.07.2026 um 18:27 Uhr
Und ich war überzeugt, du willst fühlen. Lieben.
Bevor ich einen Text lieben kann, muss ich wissen, worum es geht.
Mein lieber Aber, dann hast du wohl noch nie geliebt, oder?
Bist ein vergeistigtes Wesen mit gelähmten Herz?
Bist ein vergeistigtes Wesen mit gelähmten Herz?
Frauen, aber nur ganz selten Texte.
Eine Quasianmerkung halt eben quasi sozusagen: Welche hochintelligenten Intellektuellen bleiben ihr Leben lang auf der Stufe Grün? Und warum erleben sie Stagnation und sogar Regression (oft zu Bernstein, weil Grün-Bernstein eine toxisch stabile Kombination aus zwei Stufen der Kommunion sind: keine Agenz-Stufe bedeutet gleichzeitig Trägheit und Abschieben der Verantwortung. Wilber ist kein Hegel, aber sein System hat auch im Leben einen Nutzen, nicht nur im Elfenbeinturm).
Wilber ist ein Carl Huter, vielleicht.
Aus der arroganten Perspektive der europäischen Philosophie ist Ken Wilber ein Eklektizist, der keine strenge theoretische Ordnung in seinem System hat. Es wirkt zusammengeklaut und assoziativ. Aber die Amerikaner haben eine andere, lebensnahe Einstellung zu philosophischen Systemen: "It works" oder "It doesnt work". Und sein System funktioniert im Leben, das ist wichtiger als theoretische Präzision. Das erkennt man aber wiederum, wenn man die Anhaftung an intellektuelle Eitelkeit aufgelöst hat. Die meisten haften aber in viel niedrigeren Bereichen an; für sie ist ein elegantes philosophisches System, an dem sie anhaften können, kein Hindernis, sondern ein Ideal, das sie nie erreichen.
Wurde da ein Kantianer zum Hegelianer? Was sind da die wesentlichen Unterschiede?
Wesentlich unterscheidet sich da nichts. Beides geniale Theoretiker, die einem Simulanten des Lebens das Simulieren des Lebens anstatt das Leben des Lebens rechtfertigen.
Das sah Marx ähnlich.
Aus anderen Gründen.