Morgenblatt am 7.11.2025

Innerer Monolog zum Thema Morgenstimmung

von  franky

Mir ist nicht geheuer.

So ein Ungeheuer,

rennt mir direkt in den Wagen.

Was will man dazu sagen;

 

Das ist doch der Alptraum jeden Autofahrers.

Wildwechsel in der Dämmerung.

Der Schreck sitzt mir noch in alle Knochen.

Man fühlt den Puls im Halse pochen.

 

Bin nur zur Hälfte wach, die andere Hälfte schläft noch.

Was kann man von so einem Menschen noch erwarten?

Das werden bestimmt alles nur halbe Sachen.

Kopflos laufe ich die Straße entlang.

Ein Auto rast auf mich  zu und droht mich zu überrollen.

Schrecke auf und bin hell wach!

„Das war aber knapp!“

 

Meine Ausflüchte sind schrottreif und äußerst fadenscheinig.

Hilf mir auf die Sprünge !Habe mir die Latte wieder mal viel zu hoch gelegt.

Bin einsichtig wie ein glatt rasierter Einfaltspinsel.

 

Meine Flucht nach vorne ist nach unten offen.

Das Ende eines Lichts am Tunnelblickmacht Furore,

es sickert in die dritte Hälfte einer unbekannten Ratio.   

 

Redaktionsschluss um 10:30 7.11.2025



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Kommentare zu diesem Text


 Regina (07.11.25, 11:26)
Entschuldige meine Frage: Du schriebst, dass du blind bist. Darfst du in Österreich da Auto fahren?

 Janna meinte dazu am 07.11.25 um 12:02:
Hallo Regina, eine sehr sonderbare Frage als Reaktion auf ein Gedicht. Hier spricht das Lyrische Ich und die Fantasie des Schreibers. Gehst du wirklich davon aus, dass in einem Autorenforum nur Fakten veröffentlicht werden?

Erstaunte Grüße

Janna

 Regina antwortete darauf am 07.11.25 um 12:05:
Nein, davon gehe ich nicht aus. Deine Belehrung ist ganz und gar überflüssig, weil du nicht mitkriegst, dass mein Kommentar humoristisch gemeint ist. Insofern finde ich deinen Rekomm ebenfalls mehr als seltsam.

 FrankReich schrieb daraufhin am 07.11.25 um 17:05:
@Regina
Auch wenn Sarkasmus durchaus eine Form von Humor darstellt, so ist er zumindest in diesem Fall unangebracht, denn vielleicht solltest Du einmal reflektieren, wie Du Dich fühlen würdest, wenn Dich jemand aufgrund eines Deiner Handicaps aufzöge. 🤔

Ciao, Frank

 Janna äußerte darauf am 07.11.25 um 17:42:
@ Regina Da hast du tatsächlich Recht. Diese Art von Humor unter Offenlegung eines Handicaps unter einem Gedicht ist mir fremd.

 Regina ergänzte dazu am 07.11.25 um 20:13:
@Janna. Ich lege doch gar nichts offen. Franky geht mit seiner Erblindung doch ganz offen um, indem er selber darüber schreibt.
@Frank, du hast meine Pointe nicht verstanden. die bezieht sich auf Fahrerlaubnisse in Österreich. 
Bei mir kommt deine Einlassung so an, als wolltest du KV-Polizei spielen. Insofern gebe ich dir die Aufforderung zur Reflexion zurück.

 FrankReich meinte dazu am 07.11.25 um 20:55:
@Regina
Das war keine Pointe, sondern eine besonders perfide Form der Rhetorik, denn es ist ja wohl klar, dass ein blinder Mensch auch in Österreich keine Fahrerlaubnis erhält. Damit ist es ein Angriff auf Frankys Formulierung im Text. 
Dein Eindruck ist ebenfalls Unsinn, denn wollte ich kV-Polizei spielen, hätte ich Dich längst bei Jan gemeldet.
Aber egal, zunächst mal zu überlegen, dann den Mund zu halten oder Dich für solch eine Entgleisung sogar zu entschuldigen ist halt nicht Deine Stärke. 👋😂

 Regina meinte dazu am 07.11.25 um 22:26:
Beide habt ihr die Pointe nicht verstanden, was mir sagt, dass sie mir vllt. im Ausdruck nicht gelungen ist.
Aber während Janna nur ihr Befremden äußert, fährst du mit persönlichen Angriffen auf.
Ich verbitte mir die Unterstellungen "perfide", "Sarkasmus" und die Anweisung, den Mund zu halten, die dir nicht zusteht. Deine Forderung zur Entschuldigung bei einem dritten, nicht ohne Polemik einhergehend, steht dir ebenfalls nicht zu. Aber hast du denn nicht gelesen, wie mein erster Komm. ganz oben anfängt, nämlich so: "Entschuldige meine Frage..."
Abgesehen davon wäre die Frage, wie einer, der nie einen Führerschein gehabt haben kann, über ein Erlebnis als Autofahrer berichten kann, durchaus logisch, aber das meinte ich nicht.
Wenn hier etwas unschön ist, dann dein Kommunikationsstil.

PS: Beim web melden wäre jedenfalls fairer als selber die Polizei spielen.

Antwort geändert am 07.11.2025 um 22:31 Uhr

Antwort geändert am 08.11.2025 um 00:06 Uhr

 FrankReich meinte dazu am 08.11.25 um 00:07:
"Entschuldige meine Frage ... " heißt eigentlich "An dem, was jetzt kommt, bist Du selber schuld" und ist Teil Deiner perfiden Form der Rhetorik.
Ich habe Dir auch nichts unterstellt, sondern lediglich Deinen Satz und die Frage analysiert, wenn Du das als persönlichen Angriff wertest, ist das allein Dein Problem. 😂
Auch gab ich Dir weder eine Anweisung noch forderte ich etwas, sondern traf eine Feststellung; mein Kommunikationsstil ist also völlig in Ordnung, er scheint nur total verzerrt bei Dir anzukommen und ich weiß genau, dass das nicht an mir liegt. 😂😂

 Regina meinte dazu am 08.11.25 um 00:19:
""Entschuldige meine Frage ... " heißt eigentlich "An dem, was jetzt kommt, bist Du selber schuld" und ist Teil Deiner perfiden Form der Rhetorik."
So ein Quatsch aber auch!
Zum Rest: Eine solche Selbstwahrnehmung erlaubt leider keine weitere sinnvolle Kommunikation, Frank.


 FrankReich meinte dazu am 09.11.25 um 00:11:
Das ist der Unterschied zwischen uns, denn wenn ich Deine Behauptungen für Unsinn halte, begründe ich meine Ansicht auch. 
Alles in allem ärgere ich mich aber sowieso, Deine Ausfälle Ernst genommen zu haben, das kommt nicht wieder vor, Regina. 🙂

 Regina meinte dazu am 09.11.25 um 03:58:
Nee, Frank, du argumentierst bösartig. Mir liegt Sarkasmus fern, sowie "perfide Form der Rhetorik, du übernimmst die Vertreterrolle für den Autor, der sich um den Kommentarfaden derzeit nicht mehr gekümmert hat, und findest, dass ich den Mund halten sollte und wirst polemisch, indem du sagst, Entschuldigung sei nicht mein Ding.
Das ist in Wirklichkeit übergriffig und ausfällig, wie du denn auch Prosa inklusive Kommentare offensichtlich nicht lesen kannst, sondern nur Lyrik und schließlich greifst du zum Kontaktabbruch bei Meinungsverschiedenheit, nicht zum ersten Mal. 
Das ist mangelhafter, hochfahrender Kommunikationsstil, zum Zerwürfnis führend.

 Wastl (07.11.25, 15:46)
"Bin nur zur Hälfte wach, die andere Hälfte schläft noch."

Erinnert mich an Delphine (die können eine Hirnhälfte abschalten, während die andere wach bleibt).

Liebe Grüße

Wastl

 DanceWith1Life meinte dazu am 07.11.25 um 16:09:
Lach, Text und Kommentare spiegeln gleich mehrere Facetten einer Götterdämmerung wieder, zumindest dramaturgisch korrekt, wenn ich mich nicht irre, träum ich oder räum ich, was und was passiert eigentlich mit dem Aufwachen, wenn es (nicht optisch) die Augen aufmacht. Von der vielseitigen Verwendung des Begriffes aufhören mal ganz zu schweigen.
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