Knochige Hände.

Dinggedicht zum Thema Einsicht

von  franky

Kaum ist der erste Schock gut überstanden,

greift eine Knochenhand durch den Nebel

und streicht mir mit ihren klapprigen Fingern

über meine glattrasierte Glatze.

 

Werde mir schon nicht die Hosen vollstreichen. 

Das Höchstgericht hat heute keine Zeit.

Mir bleiben somit die Hände gebunden.

Beschlossenes Urteil, Liegt schon bereit.

 

Nicht zu viel Butter auf erlesenes Brot,

Verdauung rebelliert und macht frischen Wind.

Die Frage, wie viele am Ende noch sind?

 

Es verstreicht am Ende viel Zeit in der Not.

Ich weiß noch nicht irgendwo, wann oder wie,

die knochigen Hände vrglüh‘n in Blut Rot.



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Kommentare zu diesem Text


 Didi.Costaire (28.03.26, 10:43)
Eindrucksvolle Bilder franky,

und wenn ich nicht wüsste, dass es nicht sein kann, hätte ich gesagt, du solltest weniger fernsehen.

Liebe Grüße, 
Dirk

 EkkehartMittelberg (28.03.26, 12:49)
Hallo Franky,
man sollte den Körper gründlich seifen,
wenn knochige Hände nach ihgm greifen. :D

LG
Ekki

 DanceWith1Life (28.03.26, 13:18)

 Saira (28.03.26, 18:46)
Hi, lieber Franky,

dein Gedicht wirkt auf mich weniger wie ein Schreckmoment als wie eine stille Begegnung. Diese knochigen Hände erscheinen nicht fremd, sondern eher wie etwas Unausweichliches, das schon lange da ist.

Besonders stark finde ich, wie du Körperliches und Inneres verbindest – das macht alles sehr greifbar und zugleich nachdenklich. Für mich liegt die Einsicht nicht im Schrecken, sondern in dem leisen Wissen, dass man sich bestimmten Dingen nicht entziehen kann.

Dein Text wirkt nach.

Liebe Grüße
Sigi

 AchterZwerg (29.03.26, 08:49)
Wer zählt die Tage, nennt die Jahre
die freundlich hier zusammenkamen

... ;)
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