Angedenk an Pauli.

Gedankengedicht zum Thema Trauer/Traurigkeit

von  franky

Eine Frau fuhr mit dem Lift nach oben.

 Ihr schlichtes Kleid gab es zu loben. 

 

Sie schritt wortlos in ein Krankenzimmer, 

dort endet für sie: „Der Traum für immer.“

 

Am Morgen klingelte das Telefon:

„Wir konnten leider nichts mehr für ihn tun.“ 

Sein krankes Herz macht einfach Pause.

 Von letzter Ölung bis zur Taufe,

war sein reiches Leben ausgefüllt.

Nun sind seine Hände abgekühlt.  

Seine Stimme hat der Tod gebrochen.

Das schwere Leiden von Tagen, Wochen,

hatte er mit Geduld ertragen. 

Man hörte ihn nur selten klagen.

Tief traurig stand sie vor dem Bett.

Was sie alles noch zu sagen hätt‘;

Ihr bleibt nur noch die Erinnerung,

ein letztes Lächeln auf deinem Mund.




Anmerkung von franky:

An meinen Schwager Pauli in der Steiermark.

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