Und da stand ich alleine in dieser wundervollen Natur,
den Blick auf den leuchtenden, brennnenden Punkt gerichtet
und wünschte, ich könnte diesen Anblick mit dir teilen.
Dann bräuchte ich jetzt nicht krampfhaft nach Worten zu suchen,
die nur stümperhaft der Wahrheit nahe kämen,
was für ein Bild sich mir bot, an diesem Morgen.
Das Gras war taugetränkt und Spinnweben
hüteten kleine Glitzerperlen wie einen Schatz,
das war reinste Poesie-Ausbeute für meine Augen,
die Architekten gingen leer aus.
Ein stark verzweigter Baum
hob sich kontrastreich vom zartblauen Himmel ab,
fast wie ein Scherenschnitt.
Der kühle Nebel schlich wie eine Katze
an seinem Stamm entlang und verzog sich ins flüsternde Gebüsch.
Eine leichte Röte veredelte den Horizont, brachte ein wenig Wärme
in die neu geborenen Morgenstunde.
Und ich stand mittendrin,
ein kleiner Teil, ein Beobachter dieses Schauspiels,
ein stiller Bewunderer.
Und irgendwie, warst du dabei. Ich hab dich hingeträumt,
irgendwo zwischen dem bizarren Geäst, den Federwolken,
oder an meine Hand...