Staub
Aphorismus zum Thema Wirklichkeit
von Ephemere
Kommentare zu diesem Text
Mag man so sehen, das mit der "Großartigkeit" dieser Welt.
Doch was ist an einer Welt so großartig, in welcher sich die
Lebewesen gegenseitig auffressen? Und hierzu braucht es ja noch nichtmal den Menschen, obwohl dieser nicht nur nicht besser als andere Wesen ist, sondern sich an den anderen Wesen durch quälerische Massentierhaltung quasi versündigt. Aber, wie gesagt, man kann diese Welt durchaus für großartig halten. Alles eine
Sache der Sicht. LG niemand
Doch was ist an einer Welt so großartig, in welcher sich die
Lebewesen gegenseitig auffressen? Und hierzu braucht es ja noch nichtmal den Menschen, obwohl dieser nicht nur nicht besser als andere Wesen ist, sondern sich an den anderen Wesen durch quälerische Massentierhaltung quasi versündigt. Aber, wie gesagt, man kann diese Welt durchaus für großartig halten. Alles eine
Sache der Sicht. LG niemand
Die Welt ist per se großartig, weil sie ermöglicht, dass etwas ist statt dem Nichts. Wer das Nichts bevorzugt hätte (und nur Perfektion akzeptieren zu wollen ist eine Spielart davon), wird diese Einschätzung natürlich nicht teilen, lebt aber auch als Widerspruch. Es sind unter den Wesen allein die Menschen, die die Welt mitunter schwer erträglich machen, weil sie das, was ist, geringschätzen zugunsten dessen, was sie sich nur einbilden. LG, Jan
(Antwort korrigiert am 17.10.2015)
(Antwort korrigiert am 17.10.2015)
Obwohl ich dir eigentlich de facto begeistert zustimmen will, muss ich dir auch heftig widersprechen. Denn ein Grund für das, was du als Beobachtung zu trefflich in diesem Aphorismus beschreibst, ist der gedankliche Fehler, denn Menschen nicht als Teil der Welt zu begreifen. Bleibt man da hängen, wird man mit Sicherheit für dieses Problem nie eine Lösung finden.
Nun, man kann etwas auch und gerade von innen verdrecken. Das ist ja das Perverse am Menschen: als Teil dieser Welt will er Ansprüche an sie stellen, als sei sie etwas, dass ihm als Außenstehenden nach seinen Wünschen serviert wird. Als Teil dieser Welt kackt er ins eigene Nest und hofft, dass sich das schon irgendwie von selbst saubermacht.
Oh, Zustimmung. Viele Menschen sehen sich eben nicht als Teil der Welt, sondern als... wasauchimmer... *seufz*
Jack (33)
(26.09.16)
(26.09.16)
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Interessante Ansicht, da wir (inklusive Deiner) schließlich nur diesen unseren Teil beurteilen können. Ich für meinen Teil liebe ihn ziemlich.
Jack (33) ergänzte dazu am 26.09.16:
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Jack (33)
(07.10.16)
(07.10.16)
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Wer sich nicht als Teil der Welt sieht, sollte vielleicht aus ihr scheiden, mindestens jedoch versuchen, so wenig wie möglich mit ihr zu interferieren.
Und ja - der Dank gebührt denen, die die hässlichen Schmierereien, die andere an die Wände der Welt rotzen, entfernen...und die selbst schöne Bilder hinterlassen.
Und ja - der Dank gebührt denen, die die hässlichen Schmierereien, die andere an die Wände der Welt rotzen, entfernen...und die selbst schöne Bilder hinterlassen.
Jack (33) meinte dazu am 10.10.16:
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