Glück und Tücke

Gedicht zum Thema Menschen

von  BerndtB

Karl und Klara sind ein Pärchen.
Glücklich sind sie wie im Märchen.
Da kommt  Olli voller Tücke,
und vorbei ist’s mit dem Glücke.

Er verführt das Klaramädchen
heimlich in dem Nachbarstädtchen.
Doch das Karlchen findet’s raus:
Und schon ist es mit Olli aus!

So geschieht es immer wieder,
hält man nicht im Zaum die Glieder.
Doch mancher Mann, erhob‘nen Hauptes,
vögelt fremd, und niemand glaubt es.

Kommentare zu diesem Text


 Lluviagata (07.01.19)
Aha.

Schrecklich.

Liebe Grüße
Llu ♥

 BerndtB meinte dazu am 07.01.19:
Ja, Männer sind schrecklich.
Aber manche Frauen auch

Liebe Grüße
Berndt

 niemand (07.01.19)
So, so, niemand glaubt es? Was niemand allerdings glaubt ist, dass es ein wenig hakelt im Gedicht. Nur weil es im Glück zweier Menschen hakelt, muss es nicht auch im Gedicht holpern. Die zweite und dritte Zeile kann man durchaus glätten:

Da kommt Olli, voller Tücke
und vorbei ist's mit dem Glücke.

In der achten Zeile sollte man dieses "dem" vor dem Olli streichen, dann fließt es wieder wie gewohnt.

Ob allerdings "die Glieder" die allein schuldigen in dieser Geschichte sind, das wage ich zu bezweifeln, sind doch die Dämlichen auch nicht besser als die Herrlichen

LG niemand

 BerndtB antwortete darauf am 07.01.19:
Danke, Irene,

was soll der herrliche Dichter dazu sagen? Manchmal sind die dämlichsten Kommentare die fruchtbarsten

(oder auch die furchtbarsten)

LG Berndt

Antwort geändert am 07.01.2019 um 19:22 Uhr
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