Schon bald

Gedicht

von  Galapapa

In mattem Licht beginnt es grau zu tagen,

aus fahlen Wolken rinnt ein dünner Regen

auf kahles Holz. Nichts scheint sich zu bewegen.

Die klamme Stille - sie ist voller Fragen.

 

Durchdrungen scheint die Luft mit vagen Kräften

und eine Unrast schwelt im kühlen Schweigen.

Versteckt in all den blätterlosen Zweigen

steigt Leben auf im Holz mit frischen Säften.

 

Es wird ein neues Grünen bald obsiegen,

ein gelber Blütenhauch schmückt dann die Wiesen,

und warmes Licht wird durch die Fluren fließen -

wenn auch noch heute letzte Flocken fliegen.



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Kommentare zu diesem Text

Pfeiffer (87)
(08.03.23, 16:45)
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 Galapapa meinte dazu am 09.03.23 um 07:48:
Hallo Pfeiffer,
ich hab Winter noch nie leiden können. Je älter ich werde, umso schlimmer wird diese, wie Du es nennst, "Frühlingssucht".
Herzliche Grüße!
Galapapa
Pfeiffer (87) antwortete darauf am 09.03.23 um 08:15:
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 Galapapa schrieb daraufhin am 11.03.23 um 15:56:
Sorry! Natürlich, Du schriebst "Frühlingssehnsucht". Ich selber empfinde es immer mehr als Sucht, je älter ich werde.
Aber - ich habe heute meine Tomatensaat vorbereitet - es wird!
Herzlichen Gruß!
Galapapa
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