Die...
 Inhalt 
Qualia 

Ökonomisch korrekt

Sozialdrama zum Thema Hunger

von  Terminator

Die Wirtschaft herrscht nicht, sie dient.


Die Frage ist, wem sie dient. Wer von behaupteten Sachzwängen profitiert, ist wie jemand, der nicht offen zugibt, dass er herrscht, d. h. er herrscht wider das Gesetz, als Verbrecher.


Es gibt keine Sachzwänge, es gibt nur freie Entscheidungen. Wer zynisch Sachzwänge behauptet, um selbst zu herrschen, ist ein vortrefflicher Verbrecher. Der missratene Feigling glaubt (verlogenerweise) an Sachzwänge, um angeblich nicht-Herrschenden dienen zu dürfen. Kein Leben darf aber so lieb und teuer sein, dass es seine Würde verleugnet.




Ein Lakaienparasit ist jemand, der keine Arbeit nach seiner Qualifikation findet und lieber Geld aus der Arbeitslosenkasse bezieht als seinen Lebensunterhalt anders als gelernt zu verdienen. Es ist die basalste und banalste Pflicht gegen sich selbst, selbst für seinen Lebensunterhalt zu sorgen: als Angestellter in der bürgerlichen Gesellschaft, als Bauer, Fischer, Jäger, Feudalherr oder Raubritter.


Ein Lakaie definiert sich durch seine Arbeit, bezieht aus ihr seinen ganzen Wert, weshalb er lieber als arbeitsloser Akademiker einen hohen imaginären Wert behält als einen niedrigen realisierten Wert als Arbeiter zu erhalten. Ein wahrer Herrenmensch sieht die bürgerliche Gesellschaft der Berufssklaven als eine Dekadenzerscheinung und überlebt in ihr wie in der Wildnis oder Barbarei: er tut dafür, was nötig ist.


 


 Die...
 Inhalt 
Qualia 
Möchtest Du einen Kommentar abgeben?
Diesen Text kommentieren

Kommentare zu diesem Text


 Verlo (03.04.23, 04:38)
Es gibt viele reiche Erben, die sich nur ihren Hobbys widmen, ohne sich schlecht zu fühlen.

Wäre das etwas für dich, Terminator?

 Terminator meinte dazu am 03.04.23 um 04:45:
Nicht bloß Geld und Besitztümer erben, sondern vor allem den Titel, der standesgesellschaftsrechtlich dazu berechtigt, das wäre etwas für mich.

 Verlo antwortete darauf am 03.04.23 um 04:58:
Falls das Erben nicht klappt: einheiraten. 

Oder adoptierten lassen.

 Terminator schrieb daraufhin am 03.04.23 um 05:22:
Hauptsache es ist ein Fürst.

 Verlo äußerte darauf am 03.04.23 um 11:05:
Kein Ahnung.

Kann mir aber vorstellen, daß man Verpflichtungen zu erfüllen hat, die schlimmer als Arbeit sind, bei der man sehr viel selbst bestimmen kann.

Mir reicht, wenn ich viel Zeit (Arbeitszeit gegen null) und normales Auskommen habe.

Geld kann es immer mehr sein, so lange es nicht an Verpflichtungen gebunden ist.

 Verlo ergänzte dazu am 03.04.23 um 11:07:
Hast du schon einen Titel, der dir gefallen würde?

Fürst von Terminator?

 Augustus meinte dazu am 03.04.23 um 12:54:
Prinz Frédéric von Anhalt hat seinen Adoptivsohn enterbt. Der Nächste kann kommen! 
Billiger ist’s dagegen in Irland ein Stück Wiese für paar Euros zu kaufen und sich den Titel des Earl auf der Urkunde drucken zu lassen. Wie es Euch gefällt!

 Verlo meinte dazu am 03.04.23 um 14:04:
Augustus:

Prinz Frédéric von Anhalt hat seinen Adoptivsohn enterbt. 

Ja, Kevin, weil er den Prinzen nicht gut genug umsorgt hat.

Sollte für Terminator kein Problem sein, arbeitet er doch in der Altenpflege (falls ich mich recht erinnere).

Zu vererben sind 60 Millionen Euro.

Allerdings hat der Prinz mehrere Erben und sieht noch recht fit aus.
Möchtest Du einen Kommentar abgeben?
Diesen Text kommentieren
Zur Zeit online:
keinVerlag.de auf Facebook keinVerlag.de auf Twitter keinVerlag.de auf Instagram