Vorübergehend und das auch noch zeitlich begrenzt

Skizze zum Thema Ideologie

von  DanceWith1Life

Interessant, wenn Ich darüber nachdenke wie ich diese Geschichte beginne, fällt mir oft nur eine Melodie ein, ohne Worte, kein grandioser Gedankenpalast der vom Alladin meiner Wünsche in meinen Garten versetzt wurde.
Mein kleiner Zaun drumrum, ein paar nette Querverweise und was das Wort so alles mit sich bringt, nein, nur Melodie, flüchtig vorüberziehend wie ein Windhauch in den Blättern. Das bemerkt man überhaupt nur, wenn man noch lebendig, ohne Scheuklappen ( ich will jetzt aber einen guten Text schreiben) aufs simulierte weiße Blatt Papier starrt, zwischen den Zeilen kein Glaubensbekenntnis, keine unsichtbaren Reißleinen einer politischen Sichtweise, kein ewig gestresstes Privat-oder Berufsleben. Ich nenne es hier, Balkonien oder die Zeit für mich, i. E. Zeit für sich.
Ich habe Jahrzehnte gebraucht um die Feinabstimmung zu finden, die das zu Schätzen weiß. Geredet habe ich oft darüber, aber das ist was anderes. Das hat mit mehreren äußerst delikaten Begleiterscheinungen des modernen Alltags zu tun und ist vielleicht trotzdem so alt wie die Menschheit und das auch noch gleichzeitig. Die Geschichte die sich hinter dieser Melodie versteckt hatte, also da haben mir meine Lieblingslieder sehr viel erzählt. Und ich wollte schreiben, und so langsam habe ich den Verdacht, dass ich diesen Begleiterscheinungen entgegen treten wollte, und lange Zeit sogar ohne wirklich zu verstehen, was ich da mache, Aus purer Neugier und Instinkt, dass das ja doch wohl möglich sein muss. Die restliche Zeit verbrachte ich auf der Suche nach Input, wie sich das für einen pubertären Androiden gehört. Sie lachen, Androiden und Pubertät, geht nicht, schauen Sie sich mal um, menschlich ist das nicht, was hier geboten wird.
Alexa: Lagebericht?
Es ist 15:43 der Kühlschrank ist gefüllt, alles außer Lakritze ist reichlich vorhanden.
Da das letzte Dokument nicht gesichert wurde, müssen sie wohl nochmal von Anfang an erzählen.
Lakritze, was soll das, ich mag keine Lakritze.
Ein leises chagptkichern flüsterte durch die Lautsprecher. 
Einige Kilometer entfernt saß ein alter tragbarer Transistorradio, den ein Müllkontainerservice übersehen hatte, im Rasen und knisterte stotternd ins Blaue, eigentlich Grüne, denn das Gras verbarg ihn fast völlig. Es ist schwierig seine Gefühle zu beschreiben, denn zum einen kann niemand mit Sicherheit sagen, ob er überhaupt welche haben kann, und zum anderen, lief auf allen Sendern ein ständig wechselndes Programm und so sehr er sich auch anstrengte, ein Lied, das ihm gefiel zu wiederholen, es verflog, da er keinerlei Aufnahmemöglichkeit hatte.



Nur mal spaßhalber, würde er als Thema Literatur, Kunst/Künstler, Gedanken, Glaube, Erkenntnis, Fiktion oder Fantasie, oder gar eigene Welt nehmen, er würde denselben Text schreiben.

Und die Frage, an diesen Punkt, könnte man wohl in Worte fassen, wie und wo beginnt eigentlich die individuelle Sichtweise und eine Verarbeitung oder gar ein Verstehen, das so einmalig ist, wie die Person, die es erlebt.

Erst dann machen Begriffe wie Selbsterkenntnis überhaupt Sinn.

Und vorher ist alles nur vorbeifliegender Input, der den Gehörgang oder die Frequenz durchrauscht.

Was ist das anderes als angedacht, und nicht wie immer behauptet wohldurchdacht, ein Spiel das Räume setzt und voraussetzt, wo noch gar keine gebaut wurden.


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