"SEIN ODER NICHTSEIN?" : WAS LIEGT AN? WOFÜR ENTSCHEIDET SICH EIN MANN... -- zum Genre des Tages:

Monolog zum Thema Fragen

von  harzgebirgler


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des prinzen hamlets große frage -

wer stellt sie nicht an manchem tage:
"sein oder nichtsein?", was liegt an?
wofür entscheidet sich ein mann

- ein mann kein weichei keine memme -
dem kaum je brechen seine dämme
dem missgeschicke widerfahr’n
bereits vielleicht seit vielen jahr’n

den mächt’ger willkür drangsaliert
der dieses leben weiterführt
das ihm doch längst zuwider ist
aus rücksicht : weil er nicht vergisst

dass menschen an ihm liebend hängen
auch weil gedanken ihn bedrängen
ans ungewisse los der toten :
bislang erschienen keine boten

und gaben kund was denen blüht
die leblos werden, oft verfrüht...
scheints da nicht ratsam auszuhalten
selbst wenn stets widerstände walten

ein leben das eh einstmals endet
und somit not und nöte wendet?!
der mensch versieht sich da wohl leicht
wenn er dem tod die hände reicht

aus freien stücken stark gesund
allein das herz womöglich wund
vor liebe die kein echo fand :
es ist ein unbekanntes land

das einer tot und bleich betritt
und keiner führt zurück kein schritt!
was mut’ger ist was eher feige -
ich laß es offen hier und schweige...

***






Anmerkung von harzgebirgler:

Der bekannteste literarische Monolog ist Shakespeares „Sein oder Nichtsein“ aus dem Theaterstück „Hamlet“ (Akt 3, Szene 1)

. Diese berühmte Überlegung über das Leben, den Tod und die Angst vor dem Unbekannten wird oft als der Inbegriff des dramatischen Monologs zitiert und ist weltweit kulturell verankert.

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Kommentare zu diesem Text


 Moppel (31.01.26, 10:06)
sein ist immer so wie wir es sehen, Harzer...lG von M.
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