Am Anfang war ein Buch
Text
von Verlo
Kommentare zu diesem Text
Die Anmerkungen zur Qualität wurde disqualifiziert, ebenso wie der Anmerker, der keine Ahnung habe und nicht wisse, worüber er schreibe.
Das las ich auch und ich fand es eine Frechheit, Dir die Fähigkeit zur Kritik
abzusprechen. Das auch noch von einem hohen Roß hinab.
Das klang alles so nach einer gehörigen Portion Vitamin B. für die gewählte Person. LG niemand
P.S. noch! Wie ich grade las, sind wir hier so etwas wie "hirnfreie Helden". Was der eine sagen darf, wird dem anderen fix angekreidet.
Das nur nebenbei.
Das nur nebenbei.
niemand hat geschrieben:
Was der eine sagen darf, wird dem anderen fix angekreidet.
Sollte man aber nicht persönlich nehmen.
Teo (73)
(14.03.26, 19:21)
(14.03.26, 19:21)
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Teo hat geschrieben:
Rektaltaucher
niemand & Teo, jeder hat andere Ansprüche.
Das Buch ist durchsetzt mit Formulierungen, die ein guter Lektor besprochen hätte.
Vielleicht wäre das Projekt dann aber zu teuer geworden.
Rechtschreibfehler oder Fehler beim Satz habe ich keine gefunden.
Wobei ich nicht das ganze Buch gelesen habe. (Das tut ich mir nur gegen Bezahlung an. )
Aber meist geben die ersten Seiten einen guten Eindruck, wie im gesamten Buch gearbeitet wurde.
Ich würde mich jedenfalls ärgern: viel Geld ausgegeben, aber trotzdem zu wenig, um es gut zu machen.
Es ist wie beim Hausbau: ist nicht so wichtig, können wir uns sparen, und dann ärgert man sich bis ans Lebensende.
Das Buch ist durchsetzt mit Formulierungen, die ein guter Lektor besprochen hätte.
Vielleicht wäre das Projekt dann aber zu teuer geworden.
Rechtschreibfehler oder Fehler beim Satz habe ich keine gefunden.
Wobei ich nicht das ganze Buch gelesen habe. (Das tut ich mir nur gegen Bezahlung an. )
Aber meist geben die ersten Seiten einen guten Eindruck, wie im gesamten Buch gearbeitet wurde.
Ich würde mich jedenfalls ärgern: viel Geld ausgegeben, aber trotzdem zu wenig, um es gut zu machen.
Es ist wie beim Hausbau: ist nicht so wichtig, können wir uns sparen, und dann ärgert man sich bis ans Lebensende.
Teo (73) ergänzte dazu am 14.03.26 um 22:29:
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Teo, ich fühle mich nicht benachteiligt.
Ekki hat sicherlich einen Grund, euphorisch über das Buch zu schreiben. Daß es die Qualität ist, kann ich mir nicht vorstellen.
Ein Beispiel (ein Absatz auf Seite 98):
Liest du, ohne zu stocken und nachzufragen, wirst du vermutlich dein Okay zu den meisten Stellen, die ich kritisiere, geben.
Ekki hat sicherlich einen Grund, euphorisch über das Buch zu schreiben. Daß es die Qualität ist, kann ich mir nicht vorstellen.
Ein Beispiel (ein Absatz auf Seite 98):
Stille. Nur das Ticken der Wanduhr und das leise Schluchzen von Marie war zu hören. Ich kniete mich zu ihr, nahm sie in den Arm und spürte, wie ihre Tränen mein Kleid durchweichten. Doch in mir war zum ersten Mal seit Jahren die Gewissheit, dass ich handeln musste, koste es, was es wolle.
Liest du, ohne zu stocken und nachzufragen, wirst du vermutlich dein Okay zu den meisten Stellen, die ich kritisiere, geben.
@ Verlo
die Stelle wirkt wie eine überschminkte Frau. Dick aufgetragen ist ja nicht gleich Qualität. Manchmal kann weniger fett besser wirken.
Qualität ist es bestimmt nicht
die Stelle wirkt wie eine überschminkte Frau. Dick aufgetragen ist ja nicht gleich Qualität. Manchmal kann weniger fett besser wirken.
Ekki hat sicherlich einen Grund, euphorisch über das Buch zu schreiben. Daß es die Qualität ist, kann ich mir nicht vorstellen.
niemand hat geschrieben:
die Stelle wirkt wie eine überschminkte Frau
Aber das kann persönlicher Stil sein und auch Anhänger haben, vielleicht sogar eine neue Richtung etablieren.
Für mich paßt nicht:
ihre Tränen mein Kleid durchweichten
Wobei es trotzdem schwierig wird, das Kleid vorn und hinten, an den Seiten, unten durchzuweichen.
Insofern stellt sich wohl das Gefühl einer überschminkten Frau ein.
Wollte man das absichtlich tun, würde man es anders formulieren.
Vermutlich geschehen solche Formulieren beim Schreiben ohne Absicht aus dem Drang heraus, sich größer zu machen.
Leser stößt das aber meist ab: sie wollen echte Helden, keine Möchtegern.
Falls es nicht deutlich geworden ist: mir geht es nicht um den Autor selbst oder was er schreibt, sondern um das Wie.
Ich kann nachvollziehen, daß ein Autor gekränkt ist. Um so mehr, je mehr er sich eingebracht, geöffnet hat.
Der zitierte Absatz ist Teil der Beschreibung einer unerträglicher Familiensituation, aus der sich Mutter und Tochter nach Jahren durch Flucht versuchen zu entziehen. September 1891 in der Nähe von Lübeck.
1891? – Warum heißt der Mann Holger?
Wird hier etwas erzählt, was 100 Jahre später passiert ist, 1981?
Erlebnisse in der Zeit zu verschieben, ist schwierig. Was heute Grund für eine Flucht ist, war vor 100 Jahren vielleicht normales Verhalten.
Ich würde solche Probleme vermeiden, indem ich, was 1981 passiert ist, als 1981 passiert erzählen.
Es ist unangenehm, beim Lesen eines Romans immer wieder hängenzubleiben, im Lesefluß zu stoppen, weil etwas nicht zu passen scheint.
Das hat aber mit der erzählten Geschichte an sich nichts zu tun, sondern wie sie erzählt wird.
Diese Stockungen behindern aber, sich mit den Figuren zu identifizieren.
Das kann gewollt sein. Doch davon gehe ich hier nicht aus.
Ich kann nachvollziehen, daß ein Autor gekränkt ist. Um so mehr, je mehr er sich eingebracht, geöffnet hat.
Der zitierte Absatz ist Teil der Beschreibung einer unerträglicher Familiensituation, aus der sich Mutter und Tochter nach Jahren durch Flucht versuchen zu entziehen. September 1891 in der Nähe von Lübeck.
1891? – Warum heißt der Mann Holger?
Wird hier etwas erzählt, was 100 Jahre später passiert ist, 1981?
Erlebnisse in der Zeit zu verschieben, ist schwierig. Was heute Grund für eine Flucht ist, war vor 100 Jahren vielleicht normales Verhalten.
Ich würde solche Probleme vermeiden, indem ich, was 1981 passiert ist, als 1981 passiert erzählen.
Es ist unangenehm, beim Lesen eines Romans immer wieder hängenzubleiben, im Lesefluß zu stoppen, weil etwas nicht zu passen scheint.
Das hat aber mit der erzählten Geschichte an sich nichts zu tun, sondern wie sie erzählt wird.
Diese Stockungen behindern aber, sich mit den Figuren zu identifizieren.
Das kann gewollt sein. Doch davon gehe ich hier nicht aus.