Liebeslied1

Text

von  Reliwette

 

 

 

L  i  e  b  e  s  i  e  d   1

 

Dein Körper taucht in gleißendes Licht

und machttrunken taumeln Deine Sinne

unwirklich und verzerrt erscheinen

die Konturen Deines ICH

 

Schemen flirren vor Deiner Silhouette!

Was ist es, was Dich nicht erkennen lässt?

 

Zahlen und Nummern kleiden Deine Seele

und umhüllen das Geheimnis, welches Dich umgibt

 

Und Du sagst leise:

Nimm mich wie ich bin,

ich bin Deine Frage

 



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Kommentare zu diesem Text


 Saira (19.03.26, 02:14)
Lieber Reli,
 
dein Liebeslied ist wie ein sanftes Gemälde: Licht und Schatten fließen ineinander, Konturen lösen sich auf, und doch entsteht eine klare Form der Sehnsucht.
 
Ich sehe förmlich die Pinselstriche deines Gedichts, wie sie die Sinnlichkeit und das Geheimnis deines Ich umspielen … ein wunderbarer Brückenschlag zwischen Wort und Bild.
 
Liebe Grüße
Saira

 Reliwette meinte dazu am 19.03.26 um 12:24:
Danke, liebe Saira, unter diesem Text steckt eine "mittlere Katastrophe,unter der nicht nur meine Kinder zu leiden hatten.Danke für die Empfehlung, leider hilft sie mir nicht witklich!
Lieber Gruß! Reli

Antwort geändert am 19.03.2026 um 12:24 Uhr

 niemand (19.03.26, 12:05)
Anmerkung: Es wäre mir wichtig, dieses Gedicht anonym zu empfehlen,
da dies aber nicht geht und ich das Gedicht als sehr gut empfinde, möchte ich es dennoch tun, allerdings mit der Betonung, dass es mir nur um das Gedicht
[das Geschriebene] geht und um nichts anderes. Dieses Gedicht hat es verdient nicht nur einmal empfohlen zu werden. Mit freundlichen Grüßen, niemand

 Reliwette antwortete darauf am 19.03.26 um 12:30:
Hallo,Niemand, ja was denn sonst? Es gibt keine Rivalität unter Autoren und Poeten. Wenn Dir das Gedicht gefallen hat, freue ich mich! Es stämmt aus den 70ger Jahren, wie die meisten Texte, die ich jetzt bei KV einstelle, nachdem ich ein anderes Schreibprogramm geladen habe.
Freundlicher Gruß!
Hartmut

 Bergmann schrieb daraufhin am 20.03.26 um 20:03:
Sehr schöner Schluss!
U.
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