Wir

Text

von  Reliwette

 

                

 

 

 

 

W  i  r

 

 

 

Du willst mich

 

nur für Dich

 

 

 

Du willst mich

 

nicht für immer

 

 

ein bunt schillernder

 

Schmetterling

 

der in der Sonne taumelt

 

sieht den Schatten nicht

 

der nach ihm greift



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Kommentare zu diesem Text


 Saira (19.03.26, 02:20)
Moin Reli,
 
‚Wir‘ wirkt wie ein flüchtiges Aquarell: ein Schmetterling taumelt im Sonnenlicht, leuchtend, schillernd, leicht und doch schiebt sich der Schatten ins Bild.
 
Deine Worte malen Bewegung, Vergänglichkeit und Sehnsucht, als würde man jeden Strich auf der Leinwand spüren.
 
Es ist wunderbar, nach so langer Zeit wieder neue Werke von dir hier im Forum lesen zu dürfen – jedes Gedicht ein kleines, lebendiges Kunstwerk aus Licht, Farbe und Gefühl.
 
Herzliche Grüße
Saira

 Reliwette meinte dazu am 19.03.26 um 13:11:
Liebe Saira, ja, der Schatten! Das Blöde ist, dass alles, was ich von mir gebe, einerlei, ob es sich um Bilder oder Skulptuen oder Texte handelt, mit einem Erlebnis oder einer Vision auf künftige Ereignisse zusammenhängen, die überwiegend schmerzliche Inhalte haben. Es fällt mir oft schwer, diesen Dingen eine gewisse Leichtigkeit zuzuordnen.
Lieber Gruß aus der Ferne!
Reli

Antwort geändert am 19.03.2026 um 13:11 Uhr

Antwort geändert am 19.03.2026 um 13:13 Uhr

Antwort geändert am 19.03.2026 um 13:13 Uhr

 DanceWith1Life (19.03.26, 17:17)
Ein Wir das vorbeiflattert wie ein Schmetterling, ayayayay, also in der Pubertät ging das ja noch, wobei die Buddhisten ja behaupten,  alles wäre vergänglich, iukwim

 Reliwette antwortete darauf am 10.04.26 um 18:24:
Ja, Dance, die Buddhisten haben oft weise Spüche, die sie über die Menschen gießen: "Alles ist tatsächlich vergänglich, sogar lebenslänglich! Nur was machen wir damit?
Gruß Hartmut

 DanceWith1Life schrieb daraufhin am 10.04.26 um 18:36:
Diese Frage stellte ich mir auch schon, was macht man mit diesen Weisheiten, also wenn sie auf nichts anwendbar sind, sind sie ja genauso flatterhaft, oder?

 Moppel (10.04.26, 13:06)
Oberflächlichkeit gepaaart mit Dominaz eines Dus. Schwierige Kombination für einen Partner(in). lG vn M.

 Reliwette äußerte darauf am 10.04.26 um 18:19:
Hallo Moppel,
danke für Deinen Kommentar!

DerText ist auf eine tatsächliche Begebenheit zurückzuführen, wie die meisten Bilder und Texte, die ich entwerfe.  Der Scmetterling bezieht sich auf eine Person, die eigentlich oberflächlich durch das Leben taumelte und bei einem Menschen gestrandet ist, der dem Schmetterling gar nicht gut tat. Der Schmetterling ist dann nicht mehr durch das Licht getaumelt, aber Entscheidungen und ihre Folgen sind oft schwer einzuschätzen, so dass Mitleid übrig bleibt.
Lieber Gruß!
Hartmut
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