Du und ICH

Text

von  Reliwette

Du und Ich

 

 

Wenn der Abend

sich vor Dir

verneigt

und den Halm

in Schwärze kleidet,

komm zu mir

 

Wenn der Schatten

der Nacht Deine Träume

wirrt.

nimm meine Hand:

Ich werde bleiben

 

Wenn Du mich

nach dem Morgen fragst

werde ich es nicht

wissen

 

Doch komm

zu mir

Ich werde Dir

antworten



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Kommentare zu diesem Text


 Saira (22.03.26, 17:52)
Lieber Reli,

dein „Du und Ich“ flüstert Nähe und Trost in jede Zeile. Dein „komm zu mir“ klingt wie ein Anker in der Nacht, zart, beständig und voller stiller Verheißung.

Liebeslyrik, die wirklich verzaubert, liest man nicht oft. Dein Gedicht ist wunderschön.

Liebe Grüße
Saira

 Reliwette meinte dazu am 22.03.26 um 18:43:
Ja liebe Saira, Gedichte bleiben wie sie gemeint sind, Menschen verändern sich und so manches verliert sich im ständigen Kommen und Gehen des Modernismus, schade!
Lieber Gruß vom alten Kunstmeister Reli

 willemswelt (22.03.26, 21:31)
sehr feinfühlige Worte-einen Gruß,Willem

Kommentar geändert am 22.03.2026 um 21:32 Uhr

 Reliwette antwortete darauf am 26.03.26 um 19:30:
Danke! Ich grüße Dich auch°

 Moppel (10.04.26, 13:04)
einen solchen Freund würde man sich wünschen, Reliwette. lG von M.

 Reliwette schrieb daraufhin am 10.04.26 um 18:34:
Hallo Moppel,
 gib niemals auf! Wenn du deine Seele öffnest, wird sich sehr bald jemand finden, der dir nahe sein möchte.
Aber warte nicht zu lange, du weißt, wie schnell sich Augenblicke an einander reihen wie Perlen auf einer Scnnur.
Ich wünsche dir viel Glück!
Hartmut

 AnneSeltmann (11.04.26, 07:30)
Moin lieber Hartmut!

Dieses Gedicht berührt durch seine stille Verlässlichkeit.
Es verspricht nichts Großes, keine Zukunft, keine Gewissheiten – und gerade darin liegt seine Ehrlichkeit. Das „Ich werde bleiben“ wiegt schwerer als jedes pathetische Liebesbekenntnis, weil es nicht aus Allwissenheit spricht, sondern aus Nähe.
Besonders schön ist der Gegensatz zwischen dem Nicht-Wissen über den Morgen und der Bereitschaft, trotzdem zu antworten.
Hier wird Liebe nicht als Lösung gezeigt, sondern als Gegenwart.
Ein leises, zärtliches Gedicht über Trost:
nicht über das Versprechen, alles zu wissen –
sondern darüber, da zu sein.




Liebe Grüße

Anne

 Reliwette äußerte darauf am 11.04.26 um 11:04:
Hallo liebe Anne,
das kann so kommen, wenn man ais dem Erleben ein Gedicht schreibt. Wer nie richtig geliebt hat und wer nur von "Besitz" spricht und überdies mit dem Hauptaugenmark auf Sexualität gerichtet ist, der wird Liebe niemals so empfinden können, so dass man sagt: Diese Liebe bleibt, auch im Alter, also sollte Mensch sehr zaghaft mit Liebe umgehen, dann kann sie das Pradies auf Erden werden.
Lieber Gruß!
Hartmut
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