Knochige Hände.

Dinggedicht zum Thema Einsicht

von  franky

Kaum ist der erste Schock gut überstanden,

greift eine Knochenhand durch den Nebel

und streicht mir mit ihren klapprigen Fingern

über meine glattrasierte Glatze.

 

Werde mir schon nicht die Hosen vollstreichen. 

Das Höchstgericht hat heute keine Zeit.

Mir bleiben somit die Hände gebunden.

Beschlossenes Urteil, Liegt schon bereit.

 

Nicht zu viel Butter auf erlesenes Brot,

Verdauung rebelliert und macht frischen Wind.

Die Frage, wie viele am Ende noch sind?

 

Es verstreicht am Ende viel Zeit in der Not.

Ich weiß noch nicht irgendwo, wann oder wie,

die knochigen Hände vrglüh‘n in Blut Rot.



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Kommentare zu diesem Text


 Didi.Costaire (28.03.26, 10:43)
Eindrucksvolle Bilder franky,

und wenn ich nicht wüsste, dass es nicht sein kann, hätte ich gesagt, du solltest weniger fernsehen.

Liebe Grüße, 
Dirk
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