Flüchtig angesehen, wie man Zeitungen beim Frisör oder Arzt durchblättert.
Eine Frau vor einem Fenster. Sie blickt hinaus. Auf dem rechten Unterarm liegt ein Profi-Spiegelreflex-Kamera mit einem leichten Profi-Tele- oder Profi-Standard-Zoom-Objektiv. Der vom T-Shirt-Ärmel nur halb bedeckte Armbeuger und die Unterarm-Muskeln sind angespannt.
Verständlich: Kamera und Objektiv sind nicht nur mehrere Tausend Euro teuer, sondern groß und schwer und wiegen zusammen mehrere Kilogramm.
Also nichts auf dem Foto, was man sich merken sollten.
So schnell vergessen, wie man es gesehen hat.
Aber am Abend desselben Tages taucht das Foto vor dem geistigen Augen auf: etwas stimmt nicht mit ihm.
Durch das Glas des Fensters blickt man auf die Erde. Man sieht sie als Ganzes.
Die Frau ist die Astronautin, die vor einigen Tagen um den Mond geflogen ist. Zum Zeitpunkt des Fotos befand sie sich in der Schwerelosigkeit.
Da schweben nicht nur Astronauten, sondern auch die viel leichtere Foto-Ausrüstung.
Warum aber sind die Muskeln der Frau dermaßen angespannt?