Die Welt ist ein Perpetuum

Gedicht

von  GastIltis

Die Katze tritt die Treppe krumm

Die Welt ist ein Perpetuum

Nobile war doch nie am Pol

Da wett' ich ein Fass Alkohol


Zur Not kann es ein Flachmann sein

Mit Hängebauch ganz ohne Schwein

Dann Gar-Kein-Fett-Am-Hintern-Steiß

Gut das ist äußerst dünnes Eis


Solang die freie Meinung gilt

Bleibt auch das Landgericht noch mild

Indes Der Schrei von Edvard Munch

Sieht nur laut aus des nicht genung


Wer fragt denn hier nach Dezibel

Der Schall ist träg das Licht ist schnell

Ob denn im Blei Brom Vakuum

Wer das nicht glaubt ist selten dumm


Doch Dummheit gilt als Gott gewollt

Wer untergeht schwimmt nicht in Gold

Er taumelt ohne Kompetenz

Durch Sommer Winter Herbst und Lenz


Wobei wenn er den Lenz verpasst

Fällt ihm der schale Rest zur Last

Sodass er sie es wir wie wärs

Am letzten Ende von dem Vers


Feststellten dass nun nichts mehr naht

Gefügt von Feld- Wald- Wiesenspat

Ergänzt durch Quarz und Glimmer

Ansonsten - keinen Schimmer



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Kommentare zu diesem Text


 plotzn (13.04.26, 08:33)
Es muss ja nicht immer ein Happy End sein, lieber Gil.

"Die ganze Welt" klingt mir zu schrill,
die Deutsche Bahn steht manchmal still
auf irgendeinem Gleis herum -
kein Mobile Perpetuum...

Ansonsten hervorragend recherchiert! Gerade die gottgewollte Strophe.

Liebe Grüße
Stefan

 Didi.Costaire (13.04.26, 08:52)
Moin Gil,

kein' Schimmer? Gehupft wie gesprungen!
Die Verse sind vollauf genungen. 

Liebe Grüße, 
Dirk

 willemswelt (13.04.26, 09:40)
mein lieber Gil,mit jedem Jahr muß ich chon mehr darauf achten,den Lenz nicht zu verpassen,denn sonst singe ich nur noch das Lied von Hannes Wader:" ..doch der Sommer fährt dahin ,fährt dahin,fährt dahin......."-ich geb mir Mühe und das gekonnte Reimen überlass ich doch lieber meinem Freund Gil,einen schönen sonnigen Tag für dich,Willem
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