Blasses Licht.

Gedankengedicht zum Thema Inspiration

von  franky

Blasses Licht an Wänden ausgebreitet.

Irrlichter kleben ausgeblutet nackt,

ruhelos im letzten Akt,

blicken Augen lustvoll froh geweitet. 

 

Heiße Glut auf Antlitz eingefroren,

verdeckt es so den Rand der Möglichkeit.

Als wärest du garnie geboren,

Versteckt du dich scheu im Anonym.  

 

Liegst als Abfall der Vergangenheit,

weitab von Gesetz und Sicherheit.

Grau verstaubt und stark vergilbt,

läuft du unter längst vergessen .  

 

Einst stark geschminkt und überaus gestylt,

wirkt nun dein Ausdruck einfach Langgeweilt.




Anmerkung von franky:

Ein Aktbild meiner ehemaligen Vermieterin;-)

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Kommentare zu diesem Text


 Saira (28.04.26, 21:41)
Haha, Franky,

dein Gedicht verwandelt die blasse Licht-Vermieterin in eine Figur zwischen Bühne und Staub: einst glamourös, jetzt charmant gelangweilt. Ich sehe die Irrlichter tänzeln und die Glut schmunzeln. Ein köstliches Portrait!

LG
Sigi
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