Mit Blick auf die Welt wissen wir eigentlich nicht viel Neues zu berichten.
Alles ist auf vorhersehbare Art schlimmer geworden,
so dass längerfristig
niemand mehr
irgendwo
sicher ist:
Alles radikalisiert sich
auf den eingeschlagenen Pfaden.
Die Einschläge kommen näher
und ohne es zu bemerken
sind wir dabei an manchen Stellen
dann doch dünnhäutiger geworden.
Die Adern schimmern schon durch die Haut
und gelegentlich erschrecken wir uns noch so heftig,
dass wir uns langsam echte Sorgen
um unser Herz-Kreislauf-System machen.
Manchmal spüren wir
einen stechenden Schmerz;
dann betäuben wir uns mit unseren Routinen.
Ansonsten gewöhnen wir uns recht erfolgreich
an das Mikroplastik, die Werbeunterbrechungen
und das Leid der Anderen.
Sollen die doch sterben, wenn wir leben.
Stattdessen sorgen wir uns um den Buckelwal „Timmy“,
den manche inzwischen auch „Hope“ nennen.