Das arme Hausschwein

Text

von  Wastl

Nach der unprovozierten Tötung eines Schweins wird dessen Leiche weder beerdigt noch eingeäschert, sondern es wird eine pietätlose Leichenschändung vollzogen. Sie haben richtig gelesen. Nach der Tötung wird das Schwein nicht würdevoll beerdigt oder eingeäschert, sondern wie Gemüse zerteilt und vor aller Augen an einen Metzgerhaken gehängt. Doch damit nicht genug: Die einzelnen Teile der geschändeten Leiche werden von Menschen, die an den Verzehr von Schweinefleisch gewöhnt sind, mundgerecht zerschnitten und aufgegessen, als wäre das ein ganz normaler Vorgang. Tagtäglich erleben insbesondere Schweinemütter, wie ihr geliebter Nachwuchs von blutrünstigen Menschen getötet, zerteilt und gegessen wird. Aufgrund dieser extremen Grausamkeit gegenüber den kleinen, wehrlosen Ferkeln, welche die Muttertiere tagtäglich miterleben, diagnostizierten Tierpsychologen bei den meisten betroffenen Mutterschweinen irreparable psychische Störungen.



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