trotz so vieler jahre

Alltagsgedicht

von  willemswelt



unsicherheiten
hatten sich
wieder einmal
in den
einigermaßen
geregelten alltag
gedrängt
klebten sich
an die nächtlichen
träume
begannen am tage
stotternd nach
worten zu suchen
ohne
erlösende
antwort


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Kommentare zu diesem Text


 Didi.Costaire (02.05.26, 09:57)
Moin Willem,

das hast du gut beschrieben und man kann es sowohl auf Privates als auch auf die allgemeine Weltlage beziehen. 

Beste Grüße, 
Dirk

 willemswelt meinte dazu am 02.05.26 um 21:52:
danke,Dirk für deine Meinung,liebe Grüße,willem

 IngeWrobel (02.05.26, 10:17)
Ich denke, dass das einen intelligenten und sensiblen Menschen auszeichnet – dass er immer wieder zweifelt, hinterfragt, von vorne beginnt ... 
Wenn jemand sich in allem sicher ist, bedeutet das Stillstand. Leben aber ist Bewegung, Entwicklung, Fortschreiten im Geiste. 
Gerne stimme ich Deinen Worten zu. 
Lieben WE-Gruß 
von Inge

 willemswelt antwortete darauf am 02.05.26 um 21:55:
danke,Inge,manchmal ist es schwer,die dabei aufkommenden Gefühle zu akzeptieren,aber ich sehe es auch so-dir liebe grüße,willem

 Moppel schrieb daraufhin am 08.05.26 um 10:41:
ich schließe mich gerne Irene an. Und manchmal kommt die Antwort ja auch ganz unerwartet... lG von M.

 DanceWith1Life (02.05.26, 14:05)
Wie sagte das der Weise;
Der Redefluss ist ein mächtiger Strom auf der Oberfläche eines Wassertropfens

 willemswelt äußerte darauf am 02.05.26 um 21:56:
danke dir,DWL für deinen Kommentar,LG,Willem

 Moppel (02.05.26, 18:50)
an die nächtlichen Träume klebt sich nur, was bei Tage nicht beantwortet wurde. Und da gäbe es viele, Willem... lG von M.

 willemswelt ergänzte dazu am 02.05.26 um 21:58:
liebe M.-man möchte sie halt oft einfach nur abhaken und dann kommen die Träume-ich danke dir,Lieben Gruß,Willem

 Hannes (02.05.26, 20:37)
Nach dem Lesen seufzte mein Unterbewußtsein instinktiv 
"Jaaaa"

 willemswelt meinte dazu am 02.05.26 um 22:00:
na,dann kennst du das ja auch,Hannes-ich danke dir,Liebe Grüße,Willem

 AchterZwerg (03.05.26, 07:40)
Zum Gedicht das passende Bild, wobei mir die Linien für das Geregelte stehen.  :)

 willemswelt meinte dazu am 03.05.26 um 08:06:
danke,Nr.8,freu mich,dass du dich auch auf die Bilder einläßt im Zusammenhang mit dem Text-du weißt ja, Interpretation macht die Bilder oft erst spannend,auch für den Maler-einen lieben Sonntagsgruß,Willem

 GastIltis (03.05.26, 20:14)
Von Mark Twain stammt folgender Satz: "Wer nicht weiß, wohin er will, der darf sich nicht wundern, wenn er ganz woanders ankommt."
Um das auf deine Zeilen anzuwenden, lieber Willem: „Unsicherheiten sind der sicherste Umweg zum falschen Ziel, das man ohnehin nicht sucht.“
Liebe Grüße von deinem Freund Gil.

 willemswelt meinte dazu am 03.05.26 um 21:57:
das,lieber Freund Gil,werde ich  in der nächsten Zeit noch mal in Ruhe auf mich wirken lassen,für heute abend etwas spät-aber ich danke dir und grüße dich-Willem

 Teo (05.05.26, 06:18)
Unsicherheiten....Sorgen, Bedrückendes,  Bedrohendes.
Und dann...löst sich manches dann doch auf wie der Morgennebel.
Es grüßt 
Teo

 willemswelt meinte dazu am 05.05.26 um 16:13:
danke,Teo,im Wald auf jeden Fall ,bei mir-dir einen lieben Gruß,Willem

 ginTon (16.05.26, 01:10)
gefällt mir, kurz und knapp, alles gesagt...

 willemswelt meinte dazu am 16.05.26 um 08:22:
Danke,danke dir,freut mich LG Willem

 AnneSeltmann (16.05.26, 09:51)
Hallo lieber Willem!
 
Dein Gedicht fühlt sich an wie das leise Wiederauftauchen alter Schatten, von denen man eigentlich dachte, sie längst sortiert zu haben. Gerade dieses „einigermaßen geregelter Alltag“ finde ich unglaublich stark — weil darin schon mitschwingt, dass Stabilität manchmal nur eine dünne Schicht über etwas Zerbrechlichem ist.
Besonders berührt mich, wie die Unsicherheiten hier beschrieben werden: nicht laut, nicht dramatisch, sondern fast klebend, schleichend, nachts in Träumen und tagsüber in stockenden Worten. Genauso erleben viele Menschen innere Unruhe — nicht als großes Gewitter, sondern als etwas, das sich langsam überall hineinsetzt.
Und dieses Ende:
„ohne
erlösende
antwort“
Das bleibt hängen. Weil der Text nicht versucht, etwas schönzureden oder künstlich aufzulösen. Manche Fragen verschwinden eben nicht sofort. Manche Unsicherheiten sitzen einfach erst einmal mit am Tisch.
Sehr still geschrieben — und gerade dadurch so nah.


Mit lieben Gruß

Anne

 willemswelt meinte dazu am 17.05.26 um 09:05:
danke,liebe Anne,für dein intensives Eingehen auf meinen Text,es tut mir gut-Dir einen schönen Sonntag,Willem
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