bunter nebel

Tagebuch

von  willemswelt




ich weiß nicht

warum mich

manches bild

wieder

wach rüttelt



vielleicht liegt es daran

dass zu viel in mir

so tief schläft

hinter nebeln

versteckt ist

und gerade dieses

mich
aufweckt



mit seiner bunten

lebendigkeit





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Kommentare zu diesem Text


 AnneSeltmann (26.04.26, 09:56)
Guten Morgen Willem!


Ich mag diese Einfachheit. Keine großen Worte, kein Pathos – und genau dadurch wirkt es. Dieses „ich weiß nicht“ am Anfang macht sofort etwas auf. Es ist ehrlich, nicht inszeniert. Und der Nebel zieht sich schön durch – als Bild für das, was in einem verborgen liegt.
Besonders stark finde ich den Gedanken, dass nicht das Offensichtliche berührt, sondern gerade das, was „wach rüttelt“, weil es etwas Eigenes anspricht. Dieses Zusammenspiel von Schlaf und Lebendigkeit hat was sehr Echtes.
Am Ende bleibt dieses Gefühl:
Dass da mehr in uns ist, als wir im Alltag sehen – und dass manchmal ein einziges Bild reicht, um uns daran zu erinnern.
Stiller Text. Aber er bleibt!


Liebe Grüße

Anne

 Saira (26.04.26, 10:00)
Lieber Willem,

ein zartes, lebendiges Bild dafür, wie manches im Unsichtbaren uns berührt.

Herzliche Grüße
Saira
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