Endlich wieder Muttertag

Hymne zum Thema Mutter/Mütter

von  Didi.Costaire

Es treffen die Mütter sich unter der Linde

und gießen sich schön einen hinter die Binde.

Die johlenden Bräute verursachen Krach,

so klappern die Flaschen am rauschenden Bach.

 

Dann wird auch gewandert und Jenny geht vorn,

bewaffnet mit Starkbier und Kippe und Korn.

Larissa und Elena ziehen den Karren

mit Drinks und dem Grill und die Achsen, die knarren.

 

Rasch machen die Ladys das erste Mal Pause

und mischen den Wodka mit zuckriger Brause.

Kim öffnet ’ne Sektpulle, raus kommt bloß Schaum.

Fiona und Jill pinkeln gegen ’nen Baum.

 

Bald ziehen sie weiter, jedoch nicht sehr weit,

sind fröhlich am Labern und allesamt breit,

da locken drei Bänke zum seligen Chillen.

Die Damen beschließen, jetzt endlich zu grillen.

 

Schon brutzeln die Würstchen, die Steaks und der Nacken

und Lara sitzt zwischen den Büschen zum Kiffen.

Die Mädels benehmen sich heute wie Sau,

dazu macht die Soundbox gehörig Radau.

  

Den Alkohol kippen sie in sich hinein,

das Leergut, das sammelt gleich irgendwer ein.

So wird halt gefeiert, das Ende bleibt offen,

nur eines ist klar: Alle sind sie besoffen.



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Kommentare zu diesem Text


 Regina (10.05.26, 05:17)
Da freut sich Vati schon auf seinen großen Tag, wenn er im Bett frühstücken darf und die Kinder so herzige Gedichte aufsagen. Rollentausch eben.

 Didi.Costaire meinte dazu am 11.05.26 um 09:41:
Oh ja, blumige Verse für den Papa... 🤓

Danke und beste Grüße, 
Dirk

 lugarex (10.05.26, 08:15)
so ist es!

 Didi.Costaire antwortete darauf am 11.05.26 um 09:45:
Danke Luga
und schöne Grüße, 
Dirk

 Teo (10.05.26, 08:54)
Ich gebe es zu...ich wäre gern dabei gewesen.
Schönen Muddatach
Teo

 Didi.Costaire schrieb daraufhin am 11.05.26 um 09:57:
Danke Teo und schön, dass ich dich anregen konnte. 
Beste Grüße, 
Dirk

 willemswelt (10.05.26, 08:57)
zum Glück,Didi,ist ja bald Vatertag und da gibt`s ein Likörchen,Nelken von der Tankstelle und ein Stück Schwarzwälder Kirsch-zum Glück werden wir nicht ganz vergessen!  meint willem

 Didi.Costaire äußerte darauf am 11.05.26 um 10:11:
Danke Willem, 

das wird herrlich. Deine Zeilen machen mich richtig enthusiastisch!

Schöne Grüße, 
Dirk

 Saira (10.05.26, 09:27)
Moin Dirk,
 
das nenne ich mal eine nüchterne Anleitung, wie man den Muttertag komplett außer Kontrolle bringt, eben, wie es ist, Mann zu sein  :(
 
Bravo, wirklich.
 
Lachend grüßt dich
Sigi

 Didi.Costaire ergänzte dazu am 11.05.26 um 10:39:
Danke Sigi,

"nüchtern" passt hier wie die Faust aufs Auge, genauso habe ich das Gedicht ausgearbeitet, und ich kann verraten, dass das richtig flüssig vonstatten ging. 🫠
Liebe Grüße ,
Dirk

 Janna (10.05.26, 09:37)
Zwischen den Büschen zu sitzen und zu kiffen ist mein Favorit. :D

Liebe Grüße

Janna

 Didi.Costaire meinte dazu am 11.05.26 um 10:45:
Danke Janna,

wer selber reimt, hat Spaß an sowas. Ich auch. 😉

Liebe Grüße, 
Dirk

 Tula (10.05.26, 11:06)
Moin Didi
Da möchte man sich doch glatt umschminken, eine Perücke aufsetzen und mitmachen. 

LG Tula

 Didi.Costaire meinte dazu am 11.05.26 um 10:52:
Hallo Dirk,

das wäre was, aber wir müssten uns ganz schön auf🥨n und das würde anstrengend werden...

Danke und beste Grüße, 
Didi

 Saira meinte dazu am 11.05.26 um 11:21:

 GastIltis (10.05.26, 11:22)
Hallo Dirk,
dein Lobgesang erinnert mich eher an die (internationalen) Frauentage, die in der ehemaligen DDR ja besonders gern gefeiert wurden. Der Muttertag war ja nach der Nazi-Zeit ziemlich verpönt.
Wir hatten in unserem Betrieb etwa zwanzig Frauen, denen wir in jedem Jahr etwas bieten wollten. Dazu hatten wir ja schließlich den KuS-Fonds (Kultur- und Sozial-Fonds). In einem Jahr hatte sich eine Mitarbeiterin, die in Berlin arbeitete, etwas Überraschendes ausgedacht. Eine Reise nach Berlin. (Etwa ein Drittel unserer Mitarbeiterinnen war in Berlin tätig). Der Rest plus dem Chef (also ich), Partei und Gewerkschaft sollte mit einem Robur-Bus von unserem Hauptstandort in der Bezirkshaupstadt zu Mittag hinzustoßen. Der Bus, mit einem Blindgänger von Fahrer besetzt, ging noch in der Stadt, also zu Hause, kaputt. Also Umstieg auf mehrere PKW. Erste Station dann: Alex Hotel Stadt Berlin, opulentes Mittagessen. OK. 
Dann: Fahrt zum Kunstgewerbemuseum Köpenick mit Führung, nächste Station Komische Oper: „Der Fiedler auf dem Dach“ mit dem berühmten Lied „Wenn ich einmal reich wär“. 
Ob wir noch irgendwo zum Kaffee waren, ist mir entfallen. Jedenfalls sind wir zum Schluss, völlig entnervt, im Bahnhof Friedrichstraße gelandet, haben eine Brause getrunken, ehe wir uns total am Boden zerstört in unsere Quartiere direkt an der Mauer zurück ziehen konnten. Ein Tag voller Erinnerungen, die sich ineinander auflösten und eigentlich zum Vergessen hätten anregen müssen, wären sie nicht so furchtbar anstrengend gewesen. Für alle.

Übrigens waren wir zum Schluss alle sehr nüchtern.
Herzlich grüßt dich Gil.

 Verlo meinte dazu am 10.05.26 um 13:37:
GastIltis hat geschrieben:
... in der ehemaligen DDR ...
GastIltis, mußt du dich immer noch daran erinnern, daß es die DDR (leider?) nicht mehr gibt?

"Ehemalige DDR" hat das Niveau von "weißer Schimmel".

Für dich, der du anderen gern Komplimente machst, wenn sie Wörter "falsch" verwenden, mehr als peinlich.

Auf deine Ossi-Nostalgie gehen ich aus verständlichen Gründe nicht ein.

 GastIltis meinte dazu am 10.05.26 um 17:10:
Verlo, du bist hier auf dem falschen Dampfer. Außerdem muss ich dich daran erinnern, dass du ein Trottel bist!

 Verlo meinte dazu am 10.05.26 um 17:51:
Danke, GastIltis, das haben nicht anders erwartet.

 Didi.Costaire meinte dazu am 11.05.26 um 16:42:
Interessant Gil,

und lieber Komische Oper als komischer Opa.

Danke und herzliche Grüße, 
Dirk

 plotzn (10.05.26, 18:14)
Servus Dirk,

warum sollten die emanzipierten Damen auch das Terrain kampflos den Herren überlassen?

Klasse geschrieben! 

Liebe Grüße
Stefan

 Didi.Costaire meinte dazu am 11.05.26 um 17:45:
Danke Stefan,

so erobern sie Terrain und halten gleichzeitig den Spiegel vor...

Liebe Grüße, 
Dirk

 eiskimo (10.05.26, 19:26)
Alle waren total besoffen, ausser Margitta, die saß hinter Gittern..
Fiel mir so ein, aber dein Text ist ein absoluter  Hit.
Prost wünscht
Eiskimo

 Didi.Costaire meinte dazu am 11.05.26 um 17:57:
Hehe,

Margitta
ist fitta,
doch nächsten Mai
schon wieder frei...

Danke und beste Grüße, 
Dirk

Antwort geändert am 11.05.2026 um 18:00 Uhr

 TassoTuwas (11.05.26, 11:59)
Moin Dirk,
es lebe der Fortschritt!

Früher hieß es, der Mann sucht eine Frau, die kochen kann wie seine Mutter.
Heute kann man sagen, der Mann bekommt eine Frau, die säuft wie ihr Vater!

Herzliche Grüße
TT

 Didi.Costaire meinte dazu am 11.05.26 um 18:37:
Ja Tasso,

so hat es den Anschein. Früher war aber auch mehr Frauengold und Klosterfrau Melissengeist...

Danke und liebe Grüße, 
Dirk

 harzgebirgler (12.05.26, 12:51)
:D :D
hallo dirk,

so treibts manch mutter wilder als manch vater
und dementsprechend derber ist ihr kater.

beste schmunzelgrüße,
hennin

 Didi.Costaire meinte dazu am 12.05.26 um 22:01:
Hallo Henning,

dann hat am Ende doch ein "Kerl" das Sagen.
Der hämmert auf den Kopf und liegt im Magen...  :P

Danke und beste Grüße,
Dirk

 harzgebirgler meinte dazu am 13.05.26 um 18:32:
:) :) :D :D
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