Nachts in der Provinz
Reportage
von Citronella
Kommentare zu diesem Text
Sehr gut geschrieben - die staatstreue Oma wird zum Bittsteller.
Was für Quatsch! Woraus schließt du die Staatstreue der Protagonistin? Warum sollte sie sich als Bittstellerin fühlen, wenn sie ihr Leben lang gut in die Krankenversicherung eingezahlt hat? Kommst du dir beim Arzt auch als Bittsteller vor?
Ja.
@ Citro
Das darf man zwar nicht verallgemeinern, aber man kann sich durchaus als ein Bittsteller fühlen. Das kommt immer auf den betreffenden Arzt an. Egal wie lange man eingezahlt hat. Hier scheiden sich Theorie und Praxis. Es gibrt Ärzte die vermitteln einem,
dass man betteln müsste. Ich denke nur an meinen Ufall, nach dem man mir im Krankenhaus angesagt hat zum Hausarzt zu gehen, zwecks weiterer Behandlung. Dort habe ich es gemerkt, dass man um alles fast betteln musste, obwohl ich das hasse, aber zieh dir mal die Fäden nach einer O.P. selbst, oder verbinde dich fachgerecht ...
Es liegt ein wenig am Budget des Arztes und daran sind und waren
die Politiker nicht unschuldig. Wenig Geld, wenig Leistung.
LG Irene
Das darf man zwar nicht verallgemeinern, aber man kann sich durchaus als ein Bittsteller fühlen. Das kommt immer auf den betreffenden Arzt an. Egal wie lange man eingezahlt hat. Hier scheiden sich Theorie und Praxis. Es gibrt Ärzte die vermitteln einem,
dass man betteln müsste. Ich denke nur an meinen Ufall, nach dem man mir im Krankenhaus angesagt hat zum Hausarzt zu gehen, zwecks weiterer Behandlung. Dort habe ich es gemerkt, dass man um alles fast betteln musste, obwohl ich das hasse, aber zieh dir mal die Fäden nach einer O.P. selbst, oder verbinde dich fachgerecht ...
Es liegt ein wenig am Budget des Arztes und daran sind und waren
die Politiker nicht unschuldig. Wenig Geld, wenig Leistung.
LG Irene
Ja, das kommt vor, Irene, deswegen gehe ich ja auch nur noch selten zum Arzt ... 
Aber in diesem Fall verlief alles so freundlich und zuvorkommend, dass ich überhaupt nicht das Gefühl hatte, in einer Notaufnahme zu sein (nach den Geschichten, die man sonst so hört). Wenn jetzt der Sanitäter noch ein wenig freundlicher gewesen wäre – aber der hat den Macker gegenüber seiner jungen Kollegin richtig raushängen lassen. Sie tat mir echt leid.
LG Citronella
Aber in diesem Fall verlief alles so freundlich und zuvorkommend, dass ich überhaupt nicht das Gefühl hatte, in einer Notaufnahme zu sein (nach den Geschichten, die man sonst so hört). Wenn jetzt der Sanitäter noch ein wenig freundlicher gewesen wäre – aber der hat den Macker gegenüber seiner jungen Kollegin richtig raushängen lassen. Sie tat mir echt leid.
LG Citronella
Jetzt las ich: 204/115 und wusste, was zu tun war. Die Schlaganfallgefahr schien mir zu groß. So hatte ich es mal gelesen.
Citronella, selbst für jemand, der an hohen Blutdruck gewöhnt ist und seit Jahren Tabletten zum Senken desselben nimmt, ist der Wert 204 zu 115 (im Ruhezustand) sehr hoch.
Du hattest Glück, daß du den Vorfall ohne Folgen überstanden hast.
Die eigentlich Frage ist: Warum ist der Blutdruck so hoch gewesen?
Meist werden nur Tabletten verschrieben, ohne daß das geklärt wird.
Da liegst du ganz richtig, Verlo. Geklärt wurde nichts. Die Ärztin im MVZ, zu der ich dann ging (eine andere war gerade mal wieder krank geworden), las den Bericht der Notaufnahme, nahm ungläubig zur Kenntnis, dass ich bisher keine Medikamente gebraucht hatte, maß noch einmal den Blutdruck und verschrieb mir Tabletten. Es läge am Alter, meinte sie ohne weitere Untersuchung und ohne nach den Ursachen zu fragen. Ob sie denn organische Ursachen ausschließen könne, fragte ich. Ja! Ob ich denn nicht, wie in der Notaufnahme vorgeschlagen, zu einem Kardiologen gehen solle, fragte ich noch. Widerwillig schrieb sie mir eine Überweisung. Einen Termin habe ich nach mehreren erfolglosen Telefonaten Mitte August bekommen.
Die hohe Dosis, die sie mir verschrieb, habe ich nach einigen Tagen gleich halbiert, da mir dauernd schwindlig war. Beim Folgetermin interessierte sie das nur wenig. Ja, können Sie machen, meinte sie, und nach drei Minuten war ich wieder draußen. Dafür hatte ich trotz Termin eine Dreiviertelstunde gewartet.
Jetzt geht es mir ganz gut. Ich war und bin halt gerade größerem Stress ausgesetzt.
Die hohe Dosis, die sie mir verschrieb, habe ich nach einigen Tagen gleich halbiert, da mir dauernd schwindlig war. Beim Folgetermin interessierte sie das nur wenig. Ja, können Sie machen, meinte sie, und nach drei Minuten war ich wieder draußen. Dafür hatte ich trotz Termin eine Dreiviertelstunde gewartet.
Jetzt geht es mir ganz gut. Ich war und bin halt gerade größerem Stress ausgesetzt.