Machtlos

Gedicht zum Thema Meer

von  Teo

Müde dümpelt der beflaggte

Motorsegler, ruhig und stille

Und der Möwen Flügeltakte

Untermalen die Idylle

 

Kaum bemerkbar doch zu spüren

Wie sich schwach die Wellen reiben

Das sind der Natur Allüren

Unberechenbares Treiben

 

Wind befüllt die Leinenlaken

Bläst sie auf zu dicken Säcken

Hoch, der Ankereisenhaken!

Dass sich Kettenglieder strecken

 

Und es regen sich Gewalten

Fest entschlossen, abgesprochen

Wasser, Wind, Naturgestalten

Die niemals ein Wort gebrochen

 

Viel bleibt nicht vom Luxusgleiter

Wenn die See Attacken reitet

Grausam macht sie munter weiter

Bis ein Wrack nach unten gleitet

 

Und vorbei sowie beendet

Auf dem Wasser schwimmen Reste

Schönheit, die uns einst geblendet

Reduziert auf Ring und Weste…

 



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Kommentare zu diesem Text


 plotzn (22.05.26, 09:44)
Servus Teo,

naturgewaltig geschrieben! Bei solchen Naturgewalten merkt der Mensch erst, wie klein, schwach und hilflos er ist. Bei mir reicht dazu schon ein verlorenes BVB Heimspiel und ein Trostbier auf dem Nachhauseweg.

Da hilft es dann auch nichts, wenn du mir Deinen Rettungsring anbietest...

Liebe Grüße
Stefan
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