Die Desillusion und die Lethargie, die mit ihnen durchs Gesicht geht, und was ferner verpackt in Staunen und im Ergeben-sein ist, ist ergiebiger Ausverkauf der Seele. Ein Wesen ohne Wesen und mit einer ewig hungrigen Fotzenzunge versehen, die am vereisten Laternenmast noch davon spricht, irgendwann einmal frei zu sein. Nur ist ewiger Winter und der Sommer macht am Mast bloß ein Bäuerchen und verzieht dem Menschen mit seinem offenstehenden Mund die Mundwinkel, als würde er lachen. Überhaupt, wer hat das Lachen in dieses eisgeile Gesicht gemeißelt, mit einem bevormundenden Hammer, einem lächerlichen Meißel und vor einem Spiegel, der längst angelaufen ein anderes Bild zeigt als das Gegenwärtige. Ihre Stimmen sind der Verwesungsgeruch eines toten Gottes und ein Wahlspruch, der auf einer zerrissenen Fahne steht, deren Gestänge einst eine blutgetränkte Hand, im Untergang auf dem Schlachtfeld, in einen eigenen Körper stieß. Böse wollen sie sein und böse soll es werden, dies, damit sie den Leichnam Gottes mit ihren Exkrementen einbalsamieren und davon sprechen, dass das Böse zum Guten führe und umgekehrt. Unumgänglich und immer wiederkehrend haben sie sich gemacht. Sie hängen feiernd am Faden eines Gottesversprechens, just an dem Punkt, als es von gut und böse sprach. Ihnen selbst ist es einerlei ob nun gut, ob lieber böse, sie leben für die Änderung der Dinge, für das Fressen. Für den Lebensbeweis und für die Wunde, die ein Gottestod hinterließ. Sie lieben ihren Feind, sie hassen ihren Freund, sie, die unsäglichen Geister der Gegenwart sind perverse Vergangenheit und radikale Zukunft. Wer auf die Erde kam, um für etwas zu leben, der bleibt wohl noch lange nach dem Outro dieses Lebens sitzen und geht schließlich wortlos und vergessen fort.