Der Seidenfächer

Gedicht zum Thema Literatur

von  Pearl

Der Regen sinkt, es wird etwas kühler.

Aus meinen Kopfhörern strömt Yiruma.

Die Tage zerrannen langsam, schläfrig.

Ich genoss sie, kein Sommer währt ewig.


Das gute Essen, das meine Mutter zubereitet.

Der Adler hält seine Schwingen ausgebreitet:

hält die Schlange im Flug in seinen Klauen.

Schneerose war wie er, frei im Glauben.


Ihre Geschichte und Lilies Verrat nehmen mich

auf eine Reise ins Kaiserreich China mit.

Meine Tante fragt, weshalb liest du die Romane

der alten, längst vergangenen Tage?


Es würde ein blauer Mond scheinen, las ich heute.

Langsam lerne ich, es existieren keine Leute,

Nur Menschen, die an ihr Schicksal gebunden,

mehr als zu überleben versuchen.


Manche erklimmen gar den Himmel, so wie Adler.

Ich glaube, die Stärke des Menschen liegt nicht in Tatkraft,

sondern in der Kraft zu träumen, um zu sehen

und so selbst in Widrigkeit Gutes tun und Schönes leben.




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Kommentare zu diesem Text


 Aber (31.05.26, 21:21)
Und auch die Adler vergehen, Steffie. Unsere Träume nie.
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