Ich denke selbst. Ständig. Außer nachts, wenn ich träume. Aber im Kopf sind die Räume ja nicht weit voneinander entfernt. Verlernt wird also weder das Eine noch das Andere. Oder vielleicht doch?
Wenn ich zum Beispiel auswandere in ein Land, in dem meine Denkweise nicht verstanden wird, geschweige denn meine Träume, ich jedoch partout meine Sicht über Bäume, die in meiner Heimat nicht mehr in den Himmel wachsen, mit jemandem teilen will und mein Gegenüber plötzlich ganz still wird, ich hingegen nicht sofort verstehe, warum.
Könnte es sein, dass stumm zu bleiben zu einer Art Selbstschutz werden kann, allem Fremden gegenüber und gar nicht direkt böse gemeint ist?
Was mir gerade dämmert, ist meine Einsicht und, dass ebenfalls zu schweigen in solchen Augenblicken für mich eine Alternative wäre, um nicht zu nahe zu treten oder gar wehzutun mit meinen Gedanken über eine Welt, in der eher die Entfernung zwischen Himmel und Erde zählt, als die räumliche Nähe zu einem fremden Gegenüber.
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