Dritë – Dialoge zwischen Liebe, Schmerz und Licht.

Gedicht

von  Drita

Dritë,

hast du gesehen,

wie die Welt sich verliert
und doch ihren Weg weitergeht?

Wie Trauer leise wächst
im Schatten des Glücks,

und wie der Fluss
nicht nur Sand,
sondern auch die Wahrheit
durch seine trüben Wasser trägt?

Dritë,

wir gehen und gehen,
stoßen an Grenzen,
verlieren Namen, Zeiten und Gewissheiten,

doch etwas in uns
bleibt auf der Suche nach Licht.

Vielleicht ist das Leben nichts anderes:
lieben,
den Schmerz berühren,
weitergehen.

Und schließlich verstehen,

wie schön das Lieben ist,
wie still das Vergehen.




Anmerkung von Drita:

Dieses Gedicht ist Teil des in Arbeit befindlichen Lyrikbandes "Topologie des Verlusts".

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Kommentare zu diesem Text


 EkkehartMittelberg (25.06.26, 09:22)
Hallo Drita,
ich freue mich auf deinen neuen Lyrikband.

Liebe Grüße
Ekki

 Drita meinte dazu am 25.06.26 um 09:39:
Herzlichen Dank, Ekki.

Liebe Grüsse
Drita

 Saira (25.06.26, 11:31)
Liebe Drita,

dein Dialog ist leise und berührend. Er zeigt, dass Liebe und Schmerz oft zusammengehören und wir trotzdem immer wieder nach dem Licht suchen. 

Herzliche Grüße
Saira
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