Diskriminierung wegen des Namens
Kommentar zum Thema Gesellschaft/ Soziales
von Moppel
Kommentare zu diesem Text
Hallo Moppel,
die Realität, die du beschreibst, war, für mich, eine andere, in zwei Größstätten, im Westen: private Cafés, Hinterhofmoscheen und Zentren, die als geschlossene Schutzräume für die eigene Community dienten, weil man in der „deutschen Dorfkneipe“ eben nicht willkommen war.
Werkseigenen Wohnheime: „Ich erinnere Arbeitgeber die Häuser. Wohnheime für Gastarbeiter hochzogen.“
Das System der Gastarbeiter war von Anfang an auf Trennung angelegt. Die Menschen wurden in Baracken und Wohnheimen kaserniert. Es gab von staatlicher Seite überhaupt kein Integrationskonzept, weil man dachte, die Leute gehen wieder. Die Isolation wurde vom deutschen System importiert.
Die Gettoisierung: „Ich erinnere freiwillige getoesierung der neuen Bürger, in den 80er bis 2000er Jahren.“
Wenn eine Mehrheitsgesellschaft dir mit „Kümmeltürke, Habak, Spaghettifresser, ...“ begegnet und dich auf dem Wohnungsmarkt diskriminiert, zieht man sich dorthin zurück, wo man Schutz findet: unter Seinesgleichen. Die „Gettos“ entstanden nicht, weil die Menschen Deutschland hassten, sondern weil sie nirgends sonst eine Wohnung bekamen oder angenommen wurden.
Die Parallelstrukturen: „Italiener, Spanier, Türken, Griechen, Paktistaner, ..., und ihre privaten Cafestuben“
Nicht das „Ristorante“ als Ort der Begegnung.
Es wurden Arbeiter für das Fließband und Müllabfuhr gebraucht ...
die Realität, die du beschreibst, war, für mich, eine andere, in zwei Größstätten, im Westen: private Cafés, Hinterhofmoscheen und Zentren, die als geschlossene Schutzräume für die eigene Community dienten, weil man in der „deutschen Dorfkneipe“ eben nicht willkommen war.
Werkseigenen Wohnheime: „Ich erinnere Arbeitgeber die Häuser. Wohnheime für Gastarbeiter hochzogen.“
Das System der Gastarbeiter war von Anfang an auf Trennung angelegt. Die Menschen wurden in Baracken und Wohnheimen kaserniert. Es gab von staatlicher Seite überhaupt kein Integrationskonzept, weil man dachte, die Leute gehen wieder. Die Isolation wurde vom deutschen System importiert.
Die Gettoisierung: „Ich erinnere freiwillige getoesierung der neuen Bürger, in den 80er bis 2000er Jahren.“
Wenn eine Mehrheitsgesellschaft dir mit „Kümmeltürke, Habak, Spaghettifresser, ...“ begegnet und dich auf dem Wohnungsmarkt diskriminiert, zieht man sich dorthin zurück, wo man Schutz findet: unter Seinesgleichen. Die „Gettos“ entstanden nicht, weil die Menschen Deutschland hassten, sondern weil sie nirgends sonst eine Wohnung bekamen oder angenommen wurden.
Die Parallelstrukturen: „Italiener, Spanier, Türken, Griechen, Paktistaner, ..., und ihre privaten Cafestuben“
Nicht das „Ristorante“ als Ort der Begegnung.
Es wurden Arbeiter für das Fließband und Müllabfuhr gebraucht ...
geschlossene "Schutz"räume
sind leider nicht selten das Gegenteil von Integration.
Die einen dürfen geschlossene Räume haben, die anderen nicht.
Hinterhofmoscheen entpuppten sich mehr als 1 mal als Orte von Radikalisierung durch Hasspredigten.
Die Ruhrpolen sind heute nur noch mit Namen polnisch. Sie integrierten sich komplett. Das hat seine Zeit gebraucht. Es war möglich, weil sie zwar viele aber nicht zu viele waren, ca. 500 000 von ca. 3 Mio Bevölkerung des Ruhrgebiets (ca. 1910) das sind ca. 17 %.
Heutige Migrantenanteile in Großstädten sind 2 bis 3 mal so hoch. Es funktioniert offensichtlich nicht mit der Integration. Die kritische Masse wurde irgendwo 17 und 50% gerissen. Es ist zu spät für maßvolle Migration mit Integration, wie sie damals noch funktionieren konnte.
sind leider nicht selten das Gegenteil von Integration.
Die einen dürfen geschlossene Räume haben, die anderen nicht.
Hinterhofmoscheen entpuppten sich mehr als 1 mal als Orte von Radikalisierung durch Hasspredigten.
Die Ruhrpolen sind heute nur noch mit Namen polnisch. Sie integrierten sich komplett. Das hat seine Zeit gebraucht. Es war möglich, weil sie zwar viele aber nicht zu viele waren, ca. 500 000 von ca. 3 Mio Bevölkerung des Ruhrgebiets (ca. 1910) das sind ca. 17 %.
Heutige Migrantenanteile in Großstädten sind 2 bis 3 mal so hoch. Es funktioniert offensichtlich nicht mit der Integration. Die kritische Masse wurde irgendwo 17 und 50% gerissen. Es ist zu spät für maßvolle Migration mit Integration, wie sie damals noch funktionieren konnte.
Kommentar geändert am 05.07.2026 um 15:15 Uhr