Der Zauber

Sonett zum Thema Liebe und Sehnsucht

von  Moppel


 

Ein Ort, der jene Stille hätte,

die mir als Kind den Morgen trug,

wo ich nach Niemandem, Nichts frug,

in ihren Atem eingebettet,

 

den glaubte ich, nie mehr zu finden.

Du führst mich zu dem Kiefernhain,

der Märchen malt, die sich so rein

wie Elfen aus den Gräsern winden.

 

Ein Zauber legt sich über Schatten

der Zeiten, wo wir uns nicht hatten.

Das Meer singt heut ein sanftes Lied.

 

Wir trinken schweigend seinen Duft –

es ist, als ob nur uns er ruft,

der Zauber, der die Seelen sieht.

 

Für Achim



Hinweis: Du kannst diesen Text leider nicht kommentieren, da der Verfasser keine Kommentare von nicht angemeldeten Nutzern erlaubt.

Kommentare zu diesem Text


 Aber (11.07.26, 15:08)
Bestimmt liest Dein Achim dieses wunderschöne Sonett und wird vom Himmel Küsse regnen lassen, liebe Moppel.
Zur Zeit online: