Im Schatten des Mondes

Gedicht zum Thema Philosophie

von  AnneSeltmann



im schatten
des mondes

wird selbst
die stille

vorsichtig

 

als hätte sie
angst

das wasser
zu wecken

 

die bäume
halten
das dunkel
zwischen ihren zweigen

 

es gibt nächte

die sind

nicht schwarz

sie sind

aus atem

und aus dem
langsamen

verschwinden

der farben

 

ich hebe
den blick

und glaube

der mond

sei nur

die helle seite

einer frage

die niemand

laut

stellt

 

auf dem heimweg

geht mein schatten

ein paar schritte

neben mir

als müsste

auch er

erst lernen

dass dunkelheit

nicht

das ende

des lichts ist

sondern

sein

leisester

anfang.

 



Hinweis: Der Verfasser wünscht generell keine Kommentare von Isensee.

Hinweis: Du kannst diesen Text leider nicht kommentieren, da der Verfasser keine Kommentare von nicht angemeldeten Nutzern erlaubt.

Zur Zeit online: