Das erinnert immer ein wenig an die Hänseleien auf dem Pausenhof, wie so vieles im Netz. Ganz im Gegensatz zum Nervenkitzel eines guten Romans, muss man hier seine Pappenheimer schon kennen, je oberflächlicher desto besser, da jeder Hänsel im Lebkuchenhaus ja gemästet wird, altes Schlaraffenlandgrundgesetz.
Deswegen macht sich auch keiner mehr die Mühe verstehen zu wollen, was ein Autor sagen will, das wäre kontraproduktiv für das Hänseln, es braucht die Oberflächlichkeit des fahrigen drüberwischens, den vermuteten Irrtum in der vermeintlich offensichtlich veralteten Fassung, Vorsicht Glühbirnen haben eine begrenzte Lebenserwartung.
Das hat natürlich Vor-und Nachteile.
Was natürlich nicht automatisch ein Problem für die Literatur als solche bedeutet, sie lebt doch eigentlich vom Spannungsfeld, dort gedeihen ihre erlesensten Früchte.
Die eigentliche Soapopera des Litforendaseins ist nicht das Gemüse, wenn Sie verstehen, was ich meine.
Und das Erdreich, meiner Meinung nach auch nicht, die Sprache, soweit immer noch wandlungsfähig, was den einen oder anderen sogar stört.
Das trickreiche Schloß eines jeden Tresors, oder wie er in der Literatur genannt wird Textes, ist sein Code.