Öko-Strom
Text
von Verlo
Woher weiß der Verbraucher, daß er Öko-Strom verbraucht?
Er weiß es nicht.
Außer er erzeugt ihn selbst.
Ansonsten bezahlt er für Öko-Strom, aber verbraucht nur Strom.
Der auch aus den sogenannten fossilen Brennstoffen erzeugt worden sein kann.
Nimmt man es genau, dann ist es so, als würde man ein E-Auto kaufen, aber ein Auto bekommen, daß ein E-Auto sein kann, oder ein Auto, das mit Wasserstoff betrieben wird, vielleicht auch Atom-Energie, oder mit Wasser, oder mit Muskelkraft, oder ... nur daß auf dem Auto "E-Auto" steht.
Mit allen Konsequenzen.
Man bezahlt für erneuerbare Energie (Öko-Strom), die das Klima rettet und die Natur zerstört, Tiere tötet, aber tatsächlich erhält man Energie, durch die man die Menschheit ausrottet, dafür die Tiere verschont und gut für die Pflanzen ist.
Vielleicht aber auch nicht.
Man nicht weiß, welchen Strom man tatsächlich verbraucht.
Und – vor allen Dingen – ob das mit dem Retten des Klimas stimmt. Der eine sagt so, der andere sagt so.
Daß Tiere getötet werden, kann unter jeden großen Windrad feststellen. Man kann die Tiere, die getötet oder verletzt worden sind, zählen.
Man kann auch die Menschen zählen, die durch den Schall gestört, geschädigt werden.
Man kann die Belastung des Bodens messen, die gefällten Bäume zählen, wie viele Windräder brennen, wie viel Öl sie jedes Jahr verbrauchen ...
Was die Entsorgung kostet.
All das weiß man, aber nicht, wer tatsächlich Öko-Strom verbraucht, außer er erzeugt ihn selbst.
Und man weiß nicht, ob Öko-Strom gut für das Klima ist oder ihm schadet.
Und – das ist das allerwichtigste – man weiß, wer bezahlt und wer kassiert.
Wer sich eine goldene Nase mit Subventionen verdient, die aus Steuern finanziert werden.
Für die man sein Geld an den Staat gern weiterreicht.
Die Kleinen mehr als die Größen weniger.
Und manche überhaupt nicht.
Einen großer Trost gibt es zusammen mit dem Öko-Strom, mit jeder Kilowattstunde, die man verbraucht, mehr:
Man kann glauben, etwas Gutes getan zu haben und besser schlafen.