Aus der Art gefallene Vorstellungen des wirklichen Lebens
Petra, die Frau vom Nachbarn
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C wie Christlich, S wie Sozial
Petra,
die Frau vom Nachbarn,
denkt an Buchstaben,
an politische Parteien.
C wie Christlich:
Ein Handeln, das sich an den Lehren Jesu ausrichtet.
Zentral sind hierbei die Nächstenliebe,
Vergebung,
Barmherzigkeit
und
die Hilfe für Schwache.
Als Grundlage ihrer Politik nutzen CDU und CSU das christliche Menschenbild.
Daraus leiten sie drei zentrale Grundwerte ab:
- Freiheit:
Der Mensch ist von Gott frei geschaffen, trägt aber Verantwortung für sich und seine Mitmenschen.
-Solidarität:
Die Pflicht zur Nächstenliebe und zur Unterstützung von Schwachen in der Gesellschaft.
-Gerechtigkeit:
Jedem Menschen gleiche Chancen zu ermöglichen, da alle vor Gott gleich sind.
S wie Sozial:
Verantwortung für die Gemeinschaft und die Fürsorge für die Schwachen.
Der Staat muss aktiv für Chancengleichheit sorgen (z.B. durch gebührenfreie Bildung).
Starke Absicherung durch soziale Sicherungssysteme (Bürgergeld, gesetzliche Rente).
Gegensteuerung bei zu großen Unterschieden zwischen Arm und Reich durch Steuern.
Das soziale Menschenbild der SPD
- Der verletzliche Mensch:
Niemand ist vor den Risiken des Lebens (Krankheit, Alter, Arbeitslosigkeit) allein geschützt; der Mensch ist auf die solidarische Absicherung der Gemeinschaft angewiesen.
- Der Mensch als Produkt seiner Umwelt:
Erfolg oder Misserfolg hängen nicht nur von persönlicher Leistung ab, sondern maßgeblich von den gesellschaftlichen Startbedingungen.
- Gleichrangigkeit statt Hierarchie:
Alle Menschen besitzen die gleiche Würde und den gleichen Anspruch auf gesellschaftliche Teilhabe, unabhängig von ihrer ökonomischen Nützlichkeit.
- Solidarität als Natur des Menschen:
Der Mensch wird als ein Wesen verstanden, das bereit und fähig ist, Verantwortung für Schwächere zu übernehmen, sofern die gesellschaftlichen Strukturen dies fördern.
Sie fragt sich,
was ist geblieben,
von "Christlich",
von "Sozial"
Dem Ideal
der
Programmschriften,
der
Sonntagsreden
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